• 29.10.2010, 13:19:54
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Swoboda zum Iran: Wir verfolgen das Ziel eines atomwaffenfreien Nahen Ostens

S&D-Vizepräsident begrüßt Aufnahme von Gesprächen der EU mit dem Iran

Wien (OTS/SK) - Hannes Swoboda, Vizepräsident der
sozialdemokratischen Fraktion und Mitglied im außenpolitischen
Ausschuss des Europäischen Parlaments, begrüßt, dass im November
wieder Gespräche zwischen der Europäischen Union und dem Iran
aufgenommen werden. "Es ist absolut wichtig, das Ziel zu verfolgen,
dass es einen atomwaffenfreien Nahen Osten gibt. Auch wenn Israel die
Atombombe besitzt, wäre die Entwicklung einer iranischen Atombombe
kein Beitrag zu Frieden und Stabilität", so Swoboda. Dies würde im
Gegenteil die Unsicherheit und Instabilität nur vergrößern. ****

Man muss sich dennoch im Klaren sein, dass die iranische Atompolitik
nicht das einzige Problem ist, das vom Iran ausgeht. Swoboda: "Gerade
auch bei meinem Besuch in Usbekistan habe ich gemerkt, wie groß die
Angst in der Region ist, dass der Iran seinen religiösen
Fundamentalismus exportiert."

Natürlich ist auch die Menschenrechtsfrage nach wie vor trist. "All
diese Faktoren dürfen aber nicht verhindern, dass man versucht, mit
dem Iran auf diplomatischen Wege eine Lösung zu finden, um den Besitz
der Atombombe durch den Iran zu verhindern", erläutert Swoboda.

Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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