• 27.10.2010, 11:45:32
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FPÖ-Winter: Aus für IC-Zugverbindung Graz-Linz ist verantwortungslos

Katastrophale ÖBB-Strategie: Fahrplan ausdünnen, Verbindungen kappen, Strecken stilllegen

Wien (OTS) - Für Kopfschütteln sorgt die endgültige Einstellung
der Direkt-Bahnverbindung Graz-Linz ab 12. Dezember bei der
steirischen FPÖ-Nationalratsabgeordneten Susanne Winter. "Die
Totengräber aus den ÖBB-Vorstandsetagen tragen die nächste
Bahnverbindung zu Grabe. Damit wird die systematiche Ausdünnung der
öffentlichen Infrastruktur weiter fortgesetzt. Zuletzt wurde ja
bereits die Strecke Graz-Bregenz eingestellt, nun folgt die nächste.
Das ist verantwortungslos und ein Affront gegenüber Pendlern und
Bahnreisenden", kritisiert die freiheitliche Abgeordnete. Alle
Reisenden werden für die Strecke künftig 20 Minuten länger brauchen
als bisher.

Hauptargument für die Stilllegung der Verbindung zwischen der
steirischen und der oberösterreichischen Landeshauptstadt sei wieder
einmal die mangelnde Rentabilität. Nach Ansicht Winters ist das ein
Totschlagargument: "Bahnverbindungen und ganze Bahnstrecken, wie etwa
die Gesäusebahn, wurden über Jahre hinweg regelrecht ausgehungert und
schließlich komplett eingestellt. Die sinkenden Passagierzahlen auf
den noch bestehenden Strecken sind angesichts immer weniger Züge kein
Wunder. Die katastrophale ÖBB-Strategie lautet: Fahrpläne ausdünnen,
Verbindungen kappen, Strecken stillegen", vermutet Winter, die ein
Machtwort von Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) einfordert, bevor
sich die ÖBB trotz Monopolstellung ihrem Versorgungsauftrag gänzlich
entzieht.

Die Steiermark und Oberösterreich hätten sich außerdem an der
Finanzierung der Pyhrnbahnstrecke beteiligen sollen. Von einer
Finanzierung durch die Länder hält Winter aber nichts. "Die
Bundesbahnen werden jährlich mit Milliarden an Steuergeld gefüttert,
da ist neben Mega-Gagen und Mega-Abfertigungen wohl auch noch der
Erhalt der Bahnstrecken in Österreich drinnen", fordert die
Abgeordnete.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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