• 26.10.2010, 11:47:53
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SPÖ Tiefnig: FPK-Sportreferent gibt Dachverbänden Schuld an ausbleibenden Erfolgen

Die Sportdachverbände sollen laut Dörfler mit weniger Geld das gleiche leisten! Dörfler ist angehalten seine Eigen-PR-Aktionen zu Gunsten der Nachwuchsförderung hinten anzustellen.

Klagenfurt (OTS) - "Schuldzuweisungen ohne wirkliche
Lösungsansätze zu bieten, ist der falsche Weg. Eines ist aber auch
klar, das Geld im Sport geht einfach in die falschen Kanäle, so kommt
es etwa häufig der Selbstbeweihräucherung von FPK-Sportreferent
Dörfler zu Gute, nicht aber unserem Nachwuchs", weist
SPÖ-Sportsprecher LAbg. Alfred Tiefnig, nach der ORF-Streitkultur
gestern Abend zum Thema Förderungen im Sport auf eine falsche
Entwicklung hin.

Zwar kritisiere Dörfler die ausbleibenden Erfolge, doch seine schwer
erkennbare Gegenstrategie diene hauptsächlich den ohnehin gut
dotierten Sportarten und dem eigenen Prestige, das davon auf den
FPK-Politiker abfalle, ist Tiefnig überzeugt.

"Anstatt die Verantwortung für ein neues Sportförderungsmodell und
ein mögliches Gesetz dem Bund zuzuschreiben, könnte Dörfler in selbst
gegensteuern und Kärnten zum Sportförderungs-Musterland machen",
erklärt Tiefnig. Die von Dörfler schwer kritisierten Dachverbände die
den Breiten- und Spitzensport erhalten, müssten mit wesentlich
weniger Geld auskommen, sollen aber das gleiche Angebot aufrecht
erhalten und Erfolge einfahren. "Ohne die Dachverbände würde es
keinen Nachwuchs im Sport mehr geben. Sie schaffen es durch
Ehrenamtlichkeit sportliche Wettkämpfe, die sonst kaum finanzierbar
wären, mit möglichst geringem Aufwand zu organisieren und die Jugend
zu trainieren", zeigt Tiefnig auf.

Wenn es auch in Zukunft kaum Geld für den Schul- und Gesundheitssport
sowie für jene Vereine gäbe, die die jungen Leute im Land zum Sport
hinführen, dann werden die Erfolge auch in Zukunft ausbleiben.
Anzudenken sind auch enge Kooperationen zwischen Schulen und
Sportvereinen. "Der Nachwuchs im Sport müsste auf möglichst breiter
Basis unterstützt werden, und dies beginnt bereits in der
frühkindlichen Erziehung. Der Sprung zur Elite einer Sportart hängt
in weiterer Folge nicht allein von den vielen Talenten im Land ab,
sondern vom fehlenden Geld um diese zu fördern", ist Tiefnig
überzeugt.

Zu erwähnen ist natürlich auch die falsche Entwicklung im
Sportstättenbau, wie etwa die Kletterhalle in Mühldorf zeigt. "Die
Wertung, ob es Weitblick beweist, wenn Dörfler in unmittelbarer
Nachbarschaft zwei Schi-Rollerstrecken errichten lässt, sollen die
Kärntnerinnen und Kärntnern selbst vornehmen", so Tiefnig, der sich
von Dörfler Lösungen erwartet hätte.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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