• 12.10.2010, 14:38:12
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SPÖ Cernic: FPK-Parteibuchwirtschaft in Schulen bestätigt

FPK-Schulreferent Scheuch und Landesschulratspräsident Ebner sind in ihren Funktionen gescheitert.

Klagenfurt (OTS) - Ein unglaublicher Skandal kam gestern bei der
ORF Streitkultur zu Tage. "Schwerwiegende Vorwürfe von
Direktorenkandidaten in einer Höheren Kärntner Schule, wonach
wichtige Details und Qualifikationen ihrer Bewerbung beim
entscheidenden Amtsvortrag einfach weggelassen wurden, blieben sowohl
von Ebner als auch von Scheuch unwidersprochen", kritisiert
SPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Nicole Cernic. Mit dem Goutieren der
mangelhaften Angaben, scheinbar nicht genehmer Direktorenkandidaten,
sind beide, Scheuch und Ebner, völlig untragbar für Kärntens
Schulsystem geworden.

"Es ist auch verwerflich, dass die gesetzlich festgelegte Mitsprache
von Schulgemeinschaftausschuss und Personalvertretung bei der
Bestellung von Direktorinnen keinen Stellenwert hat", zeigt Cernic
weiter auf.

Die SPÖ macht sich weiterhin für einen Grundkonsens stark. "Wir
wollen die beste Schulentwicklung mit den besten Direktoren und
Lehrern, bei denen die Politik keine Rolle spielt. Immerhin geht es
um die Zukunft unserer Kinder", erklärt Cernic. Eine Reform der
Objektivierung ist jedenfalls unabdingbar und möglichst rasch zu
realisieren. "Die Schwächen bei der Einbindung von Eltern, Lehrern
und Schülern sind dabei unbedingt zu verbessern", schließt Cernic.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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