• 06.10.2010, 12:39:25
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  • OTS0213 OTW0213

Anschlag gegen Privathaus eines Angeklagten im Tierschutzprozess

Wien (OTS) - Neben 9 Anschlägen gegen den VGT seit Dezember 2009
wurden jetzt bereits zum zweiten Mal seit Prozessbeginn Sachschäden
am Privathaus des ehemaligen 4-Pfoten-Kampagnenleiters angerichtet

Eingeschlagene Scheiben und zerbrochene Blumentöpfe wurden
wiederholt im Tierschutzprozess als Straftaten von TierschützerInnen
und als Beweis für die Existenz einer kriminellen Organisation
thematisiert. Dass aber gegen den Tierschutz Sachbeschädigungen
dieser Art der alltägliche Normalfall sind, wird verschwiegen. Erst
letzte Woche wurde wieder einmal eine Scheibe des VGT zerstört.
Gestern Nacht zerschlugen unbekannte TäterInnen die Blumentöpfe beim
Privathaus eines der Angeklagten im Tierschutzprozess, des ehemaligen
4-Pfoten-Kampagnenleiters und heutigen 4-Pfoten Konsulenten Jürgen
Faulmann in Wr. Neustadt, richteten weitere Sachbeschädigungen an und
hängten zur Schmähung Fleischwürste aus Massentierhaltung auf den
Zaun. Pikanterweise wird der Sohn eines der "nicht befangenen"
Sachverständigen im Tierschutzprozess dieses Anschlags verdächtigt.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: "Was für ein Skandal wären
eingeschlagene Scheiben oder zerstörte Blumentöpfe bei der Richterin
oder dem Staatsanwalt im Tierschutzprozess, aber den Angeklagten kann
man scheinbar nach Belieben Sachschäden zufügen oder Drohemails
schicken, ohne dass das die Justiz beunruhigt. Als naiver Bürger
dachte ich, vor dem Gesetz sind alle gleich. Dieses Verfahren hat
mich eines Besseren belehrt."

Rückfragehinweis:
DDr. Martin Balluch, Tel.: 01/9291498,
Email: [email protected]
Verein Gegen Tierfabriken, Email: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VGT

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