• 30.09.2010, 08:16:38
  • /
  • OTS0012 OTW0012

9. Straftat gegen den VGT seit Dezember 2009: Scheibe eingeschlagen!

Wien (OTS) - Statt polizeilicher Ermittlungen gegen die TäterInnen
gab es jetzt neue Hausdurchsuchungen gegen 2 Tierschützer und den
Tierschutzverein RespekTiere in Salzburg

Die Tierindustrie verbreitet seit geraumer Zeit ihre
"Tierschutz-Terrorismus" Propaganda, um von der Kritik an ihrem
Umgang mit Tieren abzulenken. "Leider", so DDr. Martin Balluch vom
Verein Gegen Tierfabriken (VGT), "fallen Medien und Politik auf
diesen Trick herein."

Tatsächlich gibt es aber seit Dezember 2009 bereits 9 Straftaten
wie aufgestochene Reifen, zerstörte Türschlösser und eingeschlagene
Scheiben gegen den VGT!

DDr. Balluch dazu: "Wenn einem Pelzgeschäft die Scheiben
beschädigt werden, dann steht die Meldung in den Medien. Gestern
wurde die Fensterscheibe unseres Vereinsbusses eingeschlagen, aber
das wird offenbar als Kavaliersdelikt gewertet. Als aufmüpfiger
Tierschutzverein sei man daran scheinbar selber Schuld. So trifft uns
der doppelte Terror: neben den Sachbeschädigungen und Morddrohungen
werden wir auch von der Polizei verfolgt und sitzen seit 7 Monaten in
einem inhaltslosen Monsterprozess am LG in Wr. Neustadt fest! Und
das, obwohl gegen uns mehr Sachbeschädigungen und gefährliche
Drohungen ausgesprochen werden, als gegen irgendeine
Tiernutzungsfirma."

Am 28. September 2010 gab es sogar weitere Hausdurchsuchungen bei
zwei Tierschützern und im Büro des Tierschutzvereins RespekTiere in
Salzburg.

Man wirft den Aktivisten vor, im Februar 2010 in einer
Schweinefabrik gefilmt, die gesetzwidrig tierquälerischen Zustände
angezeigt und am Tag danach die Luftzufuhr abgedreht zu haben, sodass
163 Schweine erstickten.

DDr. Balluch kommentiert: "Bei uns werden die Scheiben
eingeschlagen, aber die Polizei verdächtigt schon wieder Tierschützer
und räumt ihnen nach dem 21. Mai 2008 bereits zum zweiten Mal das
Vereinsbüro aus.

Diesmal sollen dieselben Tierschützer, gegen die 2009 die
Ermittlungen wegen §278a eingestellt worden sind, 163 Schweine
erstickt haben. Dieser Vorwurf ist genauso absurd wie jener, dass die
Befreiung von Schweinen aus einer Tierfabrik im Jahr 2008 wegen
Tierquälerei verfolgt wird."

Und DDr. Balluch schließt: "Seit Oktober 2006 (!) bis heute
ermittelt eine SOKO gegen den Tierschutz. Niemandem wurde eine
Straftat nachgewiesen, aber 13 TierschützerInnen müssen seit 7
Monaten wegen §278a auf der Anklagebank sitzen. Jetzt wird mit zwei
weiteren Hausdurchsuchungen eskaliert, während man dem VGT in den
letzten 9 Monaten die 9. Sachbeschädigung und gefährliche Drohung
zugefügt hat.

Was muss noch geschehen, dass der Bogen überspannt ist und dieser
Skandal so hohe Wellen schlägt, dass die Anstifter endlich zur
Verantwortung gezogen werden und das ganze ein Ende findet?!"

Fotos der eingeschlagenen Scheibe auf:
http://www.vgt.at/presse/news/2010/news20100930_2h.php

Rückfragehinweis:
DDr. Martin Balluch, [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VGT

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel