• 15.09.2010, 11:26:08
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FPÖ-Walter Rosenkranz: Reaktivierung arbeitswilliger pensionierter Lehrer wäre überlegenswert

Bleibt ÖVP-Schwenk auf FPÖ-Linie in Bildungsfragen eine Episode?

Wien (OTS) - In der Debatte um den Lehrermangel, der mit der 2013
eintretenden Pensionierungswelle unter den Lehrern zu erwarteten ist,
lässt FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz mit einer neuen Idee
aufhorchen: "Neben einer Attraktivierung des Lehrerberufes sollte
auch überlegt werden, Lehrer im Ruhestand für ein geringes
Stundenausmaß zu reaktivieren." Gewiss gebe es viele Lehrerinnen und
Lehrer, die bereit wären im Ausmaß von zwei bis vier Wochenstunden in
ihren früheren Beruf zurückzukehren, zeigt sich Rosenkranz überzeugt.
"Wer im Ruhestand noch arbeitswillig ist, könnte somit seinen Beruf
wieder ausüben." Aufgrund des Lehrermangels würden außerdem auch
keinen Junglehrern Arbeitsplätze weggenommen.

"Damit könnte der drohende Engpass zumindest ein wenig entschärft,
und auch der von Ministerin Schmied behauptete derzeitige
Lehrermangel von 0,5 Prozent korrigiert werden." Die ÖVP, die aus
ihrem bildungspolitischen Tiefschlaf derzeit erwacht sei und
plötzlich wie die FPÖ eine Vorschulpflicht für Kinder mit schlechten
Deutschkenntnissen fordere, beglückwünscht Rosenkranz zu dieser
Erkenntnis. "Bei der Wankelmütigkeit der ÖVP in Bildungsfragen wird
davon aber nach den Wahlen voraussichtlich keine Rede mehr sein", so
Rosenkranz.

Rückfragehinweis:

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