• 09.09.2010, 10:35:03
  • /
  • OTS0083 OTW0083

GRAS gratuliert Karl zur späten Erkenntnis

Wissenschaftsministerin Karl will mehr StudentInnen und Ausfinanzierung der Unis, zieht aber keine Konsequenzen

Wien (OTS) - Die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) sind
erstaunt über die offensichtliche Planlosigkeit von
Wissenschaftsministerin Karl. Es ist zwar erfreulich, dass nun auch
die Ministerin endlich die kritische Situation der Universitäten
erkannt hat. "Die Retterin der Universitäten kann sie jedoch nicht
spielen, blockiert doch gerade die ÖVP seit Jahren die
Ausfinanzierung der Universitäten.", sagt Regina Bösch von der GRAS.

"Dass Frau Karl noch immer nach Studiengebühren ruft und diese sogar
erhöhen will zeigt, dass sie nichts verstanden hat", sagt Bösch.
"Studiengebühren schrecken viele angehende StudentInnen ab und führen
zu sozialer Selektion." Wie die eben veröffentlichte Studie der OECD
beweist, führen die Gebühren nicht zu einem schnelleren Studium oder
zu einer finanziellen Besserstellung der Universitäten. "Es ist
unerhört, dass wieder die Studierenden wegen schlechter Verhandlungen
der Ministerin mit ihrem Parteifreund Finanzminister Pröll den Kopf
hinhalten sollen," empört sich Bösch.

Die GRAS fordert die Regierung dazu auf, entsprechend der OECD Studie
endlich mehr Geld für Bildung in die Hand zu nehmen. "Wir brauchen
wieder mehr Studierende, mehr Lehrende und mehr Plätze in den
Hochschulen!" fordert Bösch.

Rückfragehinweis:
GRAS -Presseteam
0650 350 39 04
www.gras.at
[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel