Klagenfurt (OTS) - Zur heutigen Berichterstattung einer Kärntner
Tageszeitung betreffend Kärntner Heimatdienst stellt SPÖ
Landtagsabgeordneter und 2. Landtagspräsident Rudolf Schober fest:
"Es ist schade, wenn parteipolitische Interessen, persönliche
Befindlichkeiten und unbegründete Ausgrenzung gerade in einem
Jubiläumsjahr zur Kärntner Volksabstimmung von der FPK und LH Dörfler
zum Anlass genommen werden, um die schon lange anstehende
Ortstafelfrage weiter zu verzögern". Laut Schober sei es eine Schande
und eines Landeshauptmannes unwürdig, den Obmann des Kärntner
Heimatdienstes und der Konsensgruppe, Dr. Feldner, als
"selbsternannten Wichtikus" zu bezeichnen. "Das ist wohl der pure
Neid, der da aus FPK LH Dörfler spricht, denn Dr. Feldner ist mit
seiner Konsenshaltung, die sowohl in Kärnten als auch international
große Anerkennung und Würdigung gefunden hat, in der sensiblen
Minderheitenfrage ein großer Wurf gelungen", so der SPÖ
Landtagsabgeordnete.
Gerade von einem Landeshauptmann erwarte man sich zusammenführende
Akzente und nicht Ausgrenzung. Aber auch die ÖVP unter Parteichef
Martinz sei aufgerufen, nicht durch Stillschweigen dem unwürdigen
Schauspiel des Koalitionspartners die stumme Zustimmung zu erteilen,
sondern sich klar von der parteipolitisch motivierten Politik der
Ausgrenzung zu distanzieren, so Schober abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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041111 Sep 10
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