OTS0149 / 01.09.2010 / 11:16 / Channel: Politik / Aussender: Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ
Stichworte: Behinderte / FPÖ / Hofer


FPÖ bedankt sich bei SPÖ-Behindertensprecherin Königsberger-Ludwig

Utl.: Hofer schlägt Nutzung als Arzneimittelhotline vor =


   Wien (OTS) - Nach der Einstellung des Blindennotrufs durch die
Telekom-Austria hat sich die FPÖ wiederholt für die Wiedereinrichtung
dieser für blinde und sehbehinderte Menschen so wichtigen
Servicestellte eingesetzt. Nun ist es gelungen, die Telekom für die
Wiedereinführung der Hotline zu begeistern, freut sich der
freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer
"Dieses Service wird von blinden, hochgradig sehbehinderten Menschen
sowie von alten Menschen genützt, wenn sie dringend Hilfe brauchen,
aber beispielsweise die Nummer ihres Hausarztes nicht präsent haben.
Ich bedanke mich bei SPÖ-Behindertensprecherin Königsberger-Ludwig,
deren Engagement es zu verdanken ist, dass die Telekom die Hotline
nun wieder einrichten will. Derzeit ist die Nummer noch nicht aktiv,
ich hoffe aber, dass es nicht mehr all zu lange dauern wird", so
Hofer. 
Hofer schlägt nun vor, diese Servicestelle auch als
Arzneimittelhotline zu nutzen und dafür der Telekom eine finanzielle
Entschädigung zukommen zu lassen. Die Einrichtung einer
Arzneimittelhotline wurde von Hofer im Parlament beantragt. Es
gelangt, dazu einen Fünf-Parteien-Antrag zu verabschieden.
Hofer:" In Tirol wurde vor drei Jahren vom Österreichischen
Apothekerverband das Pilotprojekt Arzneimittel-Hotline für Blinde
gestartet. Unter einer kostenlosen Servicenummer erhalten Blinde und
stark sehbehinderte Menschen wichtige Informationen aus den
Beipacktexten der Medikamente. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit
diesem Projekt haben sich im Parlament alle Parteien dafür
ausgesprochen, dieses Projekt österreichweit umzusetzen. Dafür bietet
sich nun die wieder eingeführte Hotline der Telekom vor.
Selbstverständlich ist die Telekom für dieses Service von der
Republik zu bezahlen. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass die
Pharmaindustrie dazu einen Beitrag leisten kann."
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