• 16.08.2010, 13:23:52
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GdG-KMSfB-Okenka: Jugendschutz endlich vereinheitlichen

Unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern sind absolut unverständlich

Wien (OTS) - (GdG-KMSfB/ÖGB) "Die Länder sollen endlich aufhören
sich zu sträuben und den Jugendschutz vereinheitlichen", forderte
heute, Montag, der Bundesjugendreferent der GdG-KMSfB (Gewerkschaft
der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe),
Robert Okenka.++++

"Kein Mensch kann einem 15jährigen erklären, warum er in Wien und
Niederösterreich bis ein Uhr nachts unterwegs sein darf, hinter der
Steirischen Grenze plötzlich nur noch bis 23 Uhr, und ab Kärnten dann
wieder bis Mitternacht", sagte Okenka. Die Regelungen im Jugendschutz
seien völlig willkürlich gezogen und nicht nachvollziehbar.

"Die Ungereimtheiten sind aber nicht auf die Ausgehzeiten
beschränkt, sie ziehen sich durch sämtliche Bereiche und
Bundesländer", stellte GdG-KMSfB-Bundesjugendvorsitzender Peter
Marchsteiner klar. Ein Beispiel aus dem Westen: In Vorarlberg darf
bereits ein 10jähriger bei Zustimmung eines Erziehungsberechtigten
alleine urlauben - in Tirol muss er damit auf seinen 18. Geburtstag
warten.

"Ein weiteres Problem sind die in vielen Bereichen sehr
schwammigen Formulierungen des Gesetzes", erklärte Marchsteiner. Eine
Neuordnung in diesem heiklen Bereich sei überfällig und dürfe nicht
vom "Good Will" einiger Landeshauptleute abhängen, die aus reinem
Prestigedenken an ihren Landesgesetzen festhalten wollen.

Rückfragehinweis:

GdG-KMSfB Jugendabteilung
      (01) 313 16 - 83 679
      www.gdg-kmsfb.at

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