- 02.08.2010, 09:05:44
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Dritter Nationalratspräsident Graf: Costa Rica hat großes Interesse am österreichischen Bildungssystem
Arbeitsmöglichkeiten für österreichische Lehrer - Duales Ausbildungssystem sehr gefragt
Wien (OTS) - Der Dritte Nationalratspräsident Graf hat seine
Gespräche im Rahmen seiner Delegationsreise nach Costa Rica
fortgesetzt. Der Direktor der dortigen Humboldt-Schule, Kurt Endres,
teilte ihm mit, es gebe immer wieder Bedarf nach deutschsprachigen
Lehrern. Er ermunterte Junglehrer, die in Österreich keinen Job
finden, sich bei den diversen Humboldt-Schulen auf der Welt zu
bewerben. Graf versprach, sich bei Bildungsministerin Schmied dafür
einzusetzen, dass einige Lehrer durch Österreich bezahlt werden: "Die
Humboldt-Schule in Costa Rica ermöglicht Schülern eine
deutschsprachige Matura mit entsprechender Qualität. Das zu fördern,
ist eine exzellente Form der Entwicklungszusammenarbeit."
Interesse am österreichischen Bildungssystem äußerte auch die
Rektorin der Universidad Nacional, Sandra Leon Coto, insbesondere am
dualen System der Berufsausbildung. In Costa Rica wurde an der
Universität soeben ein Programm zur Ausbildung von kleinen und
mittleren Unternehmern gestartet. Auch dafür werden noch Lehrer
benötigt. Graf ermuntert daher die Wirtschaftskammer, ein
entsprechendes Unterstützungsprogramm zu starten.
Der Dritte Nationalratspräsident traf in Costa Rica auch mit dem
Oppositionsführer und Gründer der rechtsliberalen Partei "Movimiento
Libertario", Otto Guevara zusammen. Sein Hauptanliegen für das
mittelamerikanische Land ist derzeit die Wirtschaftpolitik und hier
vor allem die Privatisierung staatlicher Betriebe zum Wohle der
Bevölkerung. Seine Partei konnte bei den letzten Wahlen etwa 20
Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen.
Den Abschluss des Besuchsprogramms bildete ein Empfang des
österreichischen Konsuls in Costa Rica, Manfred Maurer, mit
zahlreichen Auslandsösterreichern, die sehr erfolgreich tätig sind.
Dabei wurden auch Investitionsmöglichkeiten für heimische Firmen in
Costa Rica erörtert.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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