Wien (OTS) - "Dass der Chef des Hauptverbandes als einzige Antwort auf das Finanzdebakel der Kassen wieder einmal nur den Ruf nach mehr Generika auf den Lippen hat, überrascht wenig", so FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Immerhin sei er noch mit seinem Ausspruch "wir haben keinen Plan und das gilt für alles" den Versicherten in Österreich in Erinnerung!
"Am "aut idem" Projekt ist schon einmal eine Gesundheitsministerin kläglich gescheitert. Vielleicht ist das der Grund für das Schweigen Stögers zum Vorstoß von Schelling. Möglicherweise ist Stöger aber nach seinem Winterschlaf direkt in die Sommermüdigkeit verfallen. Jedenfalls wäre es längst an der Zeit, dass der Gesundheitsminister seine Vorstellungen zur langfristigen Finanzierung der Kassen präsentiert", sagt Belakowitsch-Jenewein.
"Seit Jahren schreiben die Kassen rote Zahlen und wären ohne regelmäßige Zuschüsse längst in Konkurs. Wenn Stöger und Schelling aber keinen Plan haben oder nicht willens sind, Reformen anzugehen, so sollen sie zurücktreten und Platz für jemanden machen, der arbeitswillig ist!", verlangt die freiheitliche Gesundheitssprecherin. Der Weg aus der Krise sei nicht so schwer zu erkennen, wie Stöger und Schelling meinen, so Belakowitsch-Jenewein, die in diesem Zusammenhang die Bündelung der Finanzströme, die Zusammenlegung der Kassen und endlich effiziente Maßnahmen gegen den e-card-Missbrauch anspricht."Je früher diese Reformen angegangen werden, umso eher wird die Finanzierbarkeit gegeben sein, andernfalls werden die Schulden ein irreparables Ausmaß annehmen zum Schaden der österreichischen Versicherten."
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OTS0028 2010-07-31/13:13
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09.09.2010 / 12:08:39 / SPÖ Pressedienst
09.09.2010 / 09:54:43 / FPÖ Wien
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