- 28.07.2010, 13:42:40
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FA-Rösch: Spindelegger, Tumpel und Hundstorfer sollen Sommertheater um Zuwanderung beenden!
Wien (OTS) - Der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA)
Ing. Bernhard Rösch stellt klar, dass statt den von VP-Außenminister
Spindelegger gewünschten 100.000 "qualifizierten Zuwanderern" eher
die schlecht qualifizierten Arbeitskräfte nach Österreich kommen
würden, welche dem Staat keinen Cent bringen, sondern das
Sozialsystem weiter belasten. Rösch begründet die Tatsache damit,
dass jene "Qualifizierten" bzw. "Schlüsselarbeitskräfte", wie etwa
Unternehmer, Forscher etc. eher gezwungen seien, Österreich zu
meiden: "Die Forschungsförderung ist lächerlich gering und
Unternehmer stehen bei uns einem Auflagendschungel und einer
Steuerlast gegenüber, welche einfach unerträglich ist!" Dies führe
sogar schon dazu, dass qualifizierte österreichische Arbeitskräfte in
Ausland flüchten, weil sie es dort leichter hätten. "Damit wird
Österreich doppelt geschadet. Zum einen, weil wir hervorragende
Arbeitskräfte verlieren und zum anderen durch
Familienzusammenführungen jene Zuwanderer ins Land holen, welche sich
am österreichischen Sozialtopf bedienen", bedauert Rösch. Er weist
daher Spindeleggers illusorische Aussage, dass Ausländer unser
Sozialsystem sichern würden, als vollkommend unwissend zurück.
In einem Interview meinte Spindelegger wörtlich: "Unsere Vorstellung
von Familienpolitik ist es ja nicht, möglichst viele Kinder zu
zeugen. Das kann man den Menschen wohl nicht vorschreiben. Das ist
vorgestrige Politik." Der FA-Bundesobmann verweist in diesem
Zusammenhang auf eine Studie des eine Österreichischen Instituts für
Familienforschung der Universität Wien, demnach sich zwei Drittel der
Österreicher zwei Kinder wünschen würden. Allerdings scheitere dies
daran, weil sich Familien Kinder finanziell nicht leisten könnten.
"VP-Spindelegger beschimpft unsere Familien als vorgestrig und fällt
ihnen auch noch in den Rücken, weil er sie durch Zuwanderer
austauschen will. Die ÖVP, welche ohnehin bei den Familienleistungen
den Sparstift ansetzen will (und auch schon getan hat) hat als
Familienpartei endgültig abgedankt!"
Nicht besser seien die Roten in Form von Minister Hundstorfer und
AK-Mann Herbert Tumpel, welcher sogar ihre Uneinigkeit zur Schau
tragen. "Erster will sich um noch mehr Zuwanderung bemühen, obwohl
Tumpel laut einer Zeitung schon damit rechnet, dass nach der
Ostöffnung des Arbeitsmarkts am 1. Mai nächsten Jahres 280.000
Zuwanderer zu uns kommen könnten. Hundstorfer will eine
Rot-Weiß-Rot-Card, die von Tumpel abgelehnt wird. Und schließlich
wundert sich Tumpel über den Mangel an Arbeitskräften in Betrieben
und fordert ausbilden statt reinholen. Und das, obwohl die Roten
sämtliche Belastungen gegen Unternehmer mitgetragen haben", zeigt
Rösch auf.
Die Forderungen des FA-Obmannes sind eindeutig: "Stopp der
Arbeitsmarktöffnung ab 1. Mai 2011, Sozialmissbrauch durch Ausländer
abstellen, mehr Geld für die einheimischen Familien, damit sie sich
wieder Kinder leisten können. Und schlussendlich muss es zu einer
Vereinfachung des Steuersystems kommen. Sämtliche Steuern gehören
gesenkt oder abgeschafft. Die zigtausend Vorschriften und Auflagen,
welche Österreichs Unternehmer verscheuchen und den Mittelstand
ruinieren, sind abzubauen, damit Arbeitsplätze geschaffen werden und
gut qualifizierte Arbeitskräfte im Land bleiben!"
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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