- 28.07.2010, 11:27:20
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FPÖ-Kurzmann: "Zuwanderungsstopp gegenwärtig unumgänglich!"
Graz (OTS) - Österreich brauche dringend Migranten um das
Sozialsystem zu finanzieren und weil es einen Mangel an
Arbeitskräften gebe - so zumindest sieht das ÖVP-Minister
Spindelegger. Für den steirischen Spitzenkandidaten der Landtagswahl
im Herbst, NAbg. Dr. Gerhard Kurzmann, eine unglaublich naive
Forderung: "Solange die Integration so schlecht funktioniert ist es
völlig verantwortungslos, noch mehr Zuwanderer ins Land holen zu
wollen!".
Einen Vorstoß von VP-Minister Spindelegger, wonach Österreich
dringend ausländische Zuwanderer brauche, weist Kurzmann aufs
Schärfste zurück: "Schüler ohne Kenntnisse der deutschen Sprache,
hohe Arbeitslosigkeit der Zuwanderer wegen mangelnder beruflicher
Qualifikation - nur zwei von zahlreichen Auswirkungen schlechter
Integration. Und solange die nicht funktioniert dürfen nicht weitere
hunderttausende Ausländer ins Land gelassen werden!".
Die FPÖ spricht sich weiterhin klar für einen Zuwanderungsstopp aus.
Kurzmann: "Die geforderte Massenzuwanderung ist eindeutig abzulehnen.
Es zeigt aber, dass SPÖ und ÖVP gemeinsam zum Nachteil der
Österreicher Politik machen, die eine weitere Zuwanderung
mehrheitlich strikt ablehnen. Die Interessen der eigenen Leute werden
hier ganz klar ignoriert!".
Gleichzeitig bietet Kurzmann Lösungsvorschläge an: "Seit Jahren von
der FPÖ gefordert, von Rot und Schwarz aber nicht einmal in Erwägung
gezogen, ist primär die Stärkung der heimischen Familien, denn nur
sie sichern auf lange Sicht den Bestand unseres Staates. Dazu ist
eine familienfreundliche Politik und sind steuerrechtliche Vorteile
für kinderreiche Familien notwendig. Das FPÖ-Modell des
Familiensplittings, nach dem die Steuerlast auf die Zahl der Köpfe
aufgeteilt wird, ist wäre eine familienfreundliche Alternative. Beruf
und Familie müssen sich in Zukunft besser vereinbaren lassen.
Vorbildfunktion nehmen hier etwa Frankreich und die skandinavischen
Länder ein, in denen in weit höherem Maß Betriebskindergärten für
berufstätige Eltern zur Verfügung stehen!".
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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