- 13.07.2010, 14:31:59
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Kadenbach zu Selbstbestimmungsrecht bei GVO-Anbau: Erster Schritt in richtige Richtung
EU-Abgeordnete fordert bessere Kennzeichnung von Fleischprodukten
Wien (OTS/SK) - "Jeder Staat darf künftig selbst über die
Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) entscheiden.
Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung", betonte
SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach am Dienstag. Österreich habe in
der Frage der GVO besonderes Engagement gezeigt und die eigene
Position in den Verhandlungen durchsetzen können. Trotz dieses ersten
Erfolges, müsse man jedoch wachsam sein, wie sich die Zulassung von
GVO in Europa entwickle. "Wenn zwar in Österreich keine gentechnisch
veränderten Pflanzen zugelassen werden, dies aber in den
Nachbarstaaten geschieht, dann ist keinesfalls gewährleistet, dass
österreichische Felder nicht kontaminiert werden", so Kadenbach, die
darauf verweist, dass besonders in den Grenzregionen die Gefahr
bestehe, dass durch Pollenflug österreichische Anbaugebiete
beeinträchtigt werden. "Unser Ziel muss daher sein, den Anbau von GVO
in Gesamteuropa zu minimieren bzw. einzustellen", unterstreicht
Kadenbach. ****
Im Zusammenhang mit der Debatte um GVO fordert die
Europa-Parlamentarierin, dass man sich endlich dazu durchringe, eine
europaweite Kennzeichnungspflicht für Fleisch von Tieren, die mit
gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, einzuführen.
"Die Konsumenten haben das Recht zu wissen, ob das Fleisch auf ihrem
Teller gentechnikfrei ist oder nicht", betonte die
Europaparlamentarierin, die Mitglied im Umweltausschuss des
Europäischen Parlaments ist. (Schluss) rb/mp
Rückfragehinweis: Sabine Weinberger, SPÖ-EU-Delegation, 0043 1 40110
3612, [email protected]
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
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