• 11.07.2010, 11:04:39
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FPÖ-Deimek fordert Flexibilität der Rektoren zur Wahrung des freien Hochschulzugangs

Klassenzimmer-Universität trägt Hauptschuld an fehlenden Studienplätzen

Wien (OTS) - "Der freie Hochschulzugang wird in Österreich immer
mehr ausgehöhlt", beklagt der freiheitliche Technologiesprecher NAbg.
Gerhard Deimek. Die Rektoren seien nicht in der Lage, eher aber nicht
willens, ihre Studien den Erfordernissen größerer Hörerzahlen
anzupassen. Paradebeispiel sei die Wiener Wirtschaftsuniversität, wo
Rektor Badelt nun mit einer verschärften Studieneingangsphase
versuchen wollen, möglichst vielen Anfängern das Studium zu
verleiden.

"Ein großer Teil der Platz- und Betreuungsprobleme an den Unis ist
darauf zurückzuführen, dass die Studien extrem verschult wurden und
die Studenten permanent im Hörsaal sitzen müssen", so Deimek. Gerade
an der WU sei hier im Vergleich zu den alten Studienplänen eine
extreme Veränderung eingetreten.

Anstatt hier einen Schritt zurück zumachen oder auch zeitgemäße
Lernformen via Internet - zuletzt auch vom oberösterreichischen
Raiffeisen-General Scharinger vorgeschlagen - verstärkt zu nutzen,
bleiben die Rektoren eisern auf Kurs und betreiben eine bewusste
Verknappung der Studienplätze, um ihre Ziele von
Zugangsbeschränkungen durchsetzen zu können.

Genauso wie Scharinger und andere Unternehmensleiter ihre Wünsche an
die Universitäten bezüglich Ausbildung der Studenten übermitteln,
sollten dies auch die Rektoren in Richtung der Gymnasien und anderen
Schulen mit Mauraabschluss tun. "Wir müssen im Wege einer
Oberstufenreform endlich zu einem System finden, das die Matura
aufwertet und gleichzeitig zur einzigen Voraussetzung für ein Studium
macht", fordert Deimek. Viele Rektoren würden dieser Verantwortung
leider in keiner Weise gerecht und hätten nur einen sehr
eingeschränkten Blickwinkel.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
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