- 07.07.2010, 10:47:01
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Kuntzl: Wir brauchen faire Bildungschancen vom Kindergarten bis zur Uni
Angebot an Kinderbetreuungsplätzen und Ganztagsschulen ausbauen - SPÖ-geführtes Wien als positives Beispiel
Wien (OTS/SK) - "Familienpolitik hat für uns einen sehr, sehr
hohen Stellenwert, denn es geht dabei um die Verbesserung der
Lebenschancen unserer Kinder. Wir brauchen faire Bildungschancen vom
Kindergarten bis zur Uni", so die SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea
Kuntzl heute, Mittwoch in der Aktuellen Stunde zum Thema
"Familienfreundliches Österreich: Bilanz und Perspektiven für die
Zukunft". Kuntzl sprach sich in diesem Zusammenhang erneut für einen
Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und flächendeckende
Ganztagsschulen aus. Es sei wichtig, schon bei den Kleinsten im
Kindergarten anzusetzen, Schwächen auszugleichen und Stärken zu
fördern. "Das verpflichtende, kostenlose Kindergartenjahr für alle
5-Jährigen ist hier ein erster wichtiger Schritt in die richtige
Richtung, aber es müssen noch viele folgen", so die
SPÖ-Wissenschaftssprecherin. ****
Kuntzl nannte die SPÖ-geführte Bundeshauptstadt Wien als positives
Beispiel in der Bildungspolitik: "Bürgermeister Michael Häupl hat
zugesagt, das Angebot an Ganztagsschulen in den nächsten sieben
Jahren zu verdoppeln. Das ist ein wichtiger Schritt für die
Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen." Weiters sei Wien das
erste Bundesland, in dem der Kindergarten für alle Kinder bis 6 Jahre
ganztägig beitragsfrei ist. Obwohl Wien schon jetzt über das beste
flächendeckende Angebot an Kindergartenplätzen verfügt, werden in den
Jahren 2009 bis 2011 noch 6.500 zusätzliche Plätze geschaffen werden
und alleine heuer werden 13 Millionen zusätzlich in den Ausbau
investiert. "Das ist eine wichtige Entlastung für alle jungen Wiener
Familien, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten", so Kuntzl.
Die SPÖ-Wissenschaftssprecherin betonte in Richtung VP-Marek, dass es
"unverständlich und nicht nachvollziehbar" sei, dass
Familienstaatssekretärin Marek in ihrer Funktion als Wiener
VP-Spitzenkandidatin für die Abschaffung des Gratiskindergartens in
Wien plädiert. "Das ist der völlig falsche Weg. Wir müssen das genaue
Gegenteil tun. Wie der Wiener Bürgermeister sagt - Wir müssen uns aus
der Krise hinausinvestieren. Wir müssen die Anstoßfinanzierung für
die Bundesländer verlängern und sie dabei unterstützen, die
Kinderbetreuungseinrichtungen weiter auszubauen", so Kuntzl. Diese
Investitionen seien auch deshalb so notwendig, weil man immer noch
die Defizite der schwarz-blauen-Regierung ausgleichen müsse, die als
eine ihrer ersten Maßnahmen die damalige Kindergartenmilliarde
abgeschafft habe. (Schluss) sv
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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