• 07.07.2010, 10:45:17
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Lueger: Aktive Familienpolitik funktioniert nur auf Basis einer aktiven Arbeitsmarktpolitik

Umsetzung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes gefordert

Wien (OTS/SK) - "Nur wer sein Leben aktiv gestalten kann, kann
auch aktiv an der Gestaltung der Zukunft seiner Kinder mitarbeiten.
Aktive Familienpolitik funktioniert nur auf Basis einer aktiven
Arbeitsmarktpolitik", sagte SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Angela
Lueger heute, Mittwoch, in der Aktuellen Stunde zum Thema
"Familienfreundliches Österreich: Bilanz und Perspektiven für die
Zukunft". ****

In jungen Menschen liege die Zukunft des Landes und des geeinten
Europas. "Wie sich unser Staat entwickelt hängt von den Investitionen
ab, die wir jetzt bereit sind in ihre Bildung und Ausbildung zu
tätigen", machte Lueger deutlich. Angefangen vom Kindergarten über
die Schulen und Universitäten müsse in Bildungseinrichtungen
investiert werden, um Jugendlichen eine gute Ausbildung zu
ermöglichen und sie vor Arbeitslosigkeit zu schützen, denn "jeder
arbeitslose Jugendliche ist einer zu viel". Die Kinder- und
Jugendsprecherin verwies aber auf die positiven Statistiken im
Bereich der Jugendarbeitslosigkeit. Diese sei um 10 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen und das sei vor allem auf die
greifenden Maßnahmen von Sozialminister Rudolf Hundstorfer wie der
überbetrieblichen Lehrausbildung zurückzufürhen."74.000 arbeitslose
Jugendliche konnten im erfolgreich wieder in den Arbeitsmarkt
eingegliedert werden", sagte Lueger.

Mehr Respekt gegenüber Kindern und Jugendlichen gefordert

Die Familienpolitik stehe vor großer Herausforderung insbesondere was
das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie betreffe, so
Lueger. "Wir stehen für eine Familienpolitik, die die Väter aktiv mit
einbezieht. Das einkommensabhängige Kindergeld ist da ein
Meilenstein, um die Einbeziehung der Väter ab der Geburt zu
forcieren." Solche Maßnahmen seien wesentlich, um dem veränderten
Rollenbild moderner Partnerschaften gerecht zu werden. Das Wohl des
Kindes müsse aber bei allen Maßnahmen im Mittelpunkt stehen. Lueger
forderte, Kindern mehr Respekt entgegenzubringen. Dafür sei auch ein
aktiver Jugendschutz notwendig, so Lueger, die bemängelte, dass das
Kinder- und Jugendhilfegesetz, das mit 1. Juli eingeführt werden
sollte, noch nicht umgesetzt wurde und forderte
Familienstaatssekretärin Marek auf, hier die entsprechenden
personellen und finanziellen Ressourcen bereit zu stellen. (Schluss)
sc

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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