- 01.07.2010, 11:25:51
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Graf zu Hochschuldialog: Gut, dass die Diskussion ins Parlament zurückkehrt
Abschlussbericht ist großteils Wiederholung alter Bekenntnisse und Gemeinplätze
Wien (OTS) - "Mein Respekt gilt all jenen, die den Hochschuldialog
bis zum Ende durchgehalten haben. Gut, dass die Diskussion über
Österreichs Hochschulen nun ins Parlament zurückkehrt, wo sie auch
hingehört", zog der Obmann der parlamentarischen
Wissenschaftsausschusses, NAbg. Martin Graf (FPÖ), ein Kurzresümee
nach der gestrigen Abschlussdiskussion. "Der Endbericht ist
überwiegend eine Wiederholung alter Bekenntnisse und Gemeinplätze.
Bezeichnend ist, dass das Wort Parlament auf den 50 Seiten außer in
einer Fußnote nicht vorkommt", so Graf.
Es sei zum Beispiel weder bahnbrechend noch neu, dass bis 2020 zwei
Prozent des BIP in die tertiäre Bildung fließen sollen: "Das hat der
Nationalrat schon längst beschlossen, und der freiheitliche Antrag
des 12-Punkte-Programms für Österreichs Universitäten sieht sogar
vor, dieses Ziel bis 2015 zu erreichen." Ebenso sei es bemerkenswert,
dass nun empfohlen werde, bis 2016 die studienplatzbezogene
Finanzierung zu ermöglichen: "Das war schon 2008 Gesetz, wurde dann
aber mit der nächsten Novelle wieder gestrichen", erklärt Graf
Laut Auskunft des Wissenschaftsministeriums wurden für die
zahlreichen Dialog-Sitzungen samt Vor- und Nachbereitung rund 7000
Arbeitsstunden investiert. "Ich wünsche mir, dass der Dialog im neu
eingesetzten Unterausschuss im Parlament mit ähnlich großer Energie
fortgesetzt wird", so der freiheitliche Wissenschaftssprecher. Es sei
zu hoffen, dass sich Ministerin Beatrix Karl den Ergebnissen und
Zielen dieses von ihr so engagiert geführten Dialogs nun auch
verpflichtet fühle: "In den letzten Jahren hat es außer
Lippenbekenntnissen leider nichts gegeben. Hoffentlich ändert sich
das endlich."
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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