- 24.06.2010, 14:01:17
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Es geht um die Interessen der Kinder
Bandion-Ortner für Ausbau der gemeinsamen Obsorge
Wien (OTS) - "Die heutige Diskussion im Rahmen der
parlamentarischen Enquete hat meine Meinung bestätigt: Wir müssen
einen Ausbau der gemeinsamen Obsorge andenken", sagte
Bundesministerin Mag. Claudia Bandion-Ortner heute am Rande der
Tagung im Parlament.
Bandion-Ortner verwies neuerlich auf Studien, die bestätigen, dass
die gemeinsame Obsorge positive Auswirkungen auf das Kindeswohl hat:
"Die gemeinsame Obsorge hilft Streitigkeiten zu vermeiden, trägt zu
einer besseren Gesprächsbasis bei und führt zu weniger
Unterhaltsstreitigkeiten", so die Ministerin.
Es gehe nicht um die die Rechte von Frauen oder Männern, sondern
darum, für die Kinder die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu
schaffen: "Schließlich tragen beide Eltern Verantwortung für ihre
Kinder."
Bandion-Ortner plädiert dafür, die gemeinsame Obsorge aufbauend auf
dem Kindschaftsrechtsänderungsgesetz 2001 und den Erkenntnissen der
Obsorgeenquete im Interesse des Kindes weiter zu entwickeln.
Natürlich werde es bei begründeten Fällen - etwa Gewalttätigkeit oder
Desinteresse eines Elternteiles - auch weiterhin die alleinige
Opbsorge als Möglichkeit geben.
"Aber grundsätzlich ist die gemeinsame Obsorge nach einer Scheidung
aus Sicht des Kindes nichts anderes als die Fortführung des
natürlichen Zustandes", so Bandion-Ortner abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Justiz
Mag. Paul Hefelle, Pressesprecher
Tel.: 01-52152-2873
mailto:[email protected]
http://www.bmj.gv.at
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