• 16.06.2010, 18:19:45
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Becher: FPÖ fordert Planstellen zur Bekämpfung der Suchtgiftkriminalität, die es bereits gibt

1.000 Polizisten mehr - SPÖ Wien hat Unterschriftenliste an Fekter übergeben, Reaktion blieb aus

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordnete Ruth Becher erklärte
am Mittwoch bei der Nationalratsdebatte, dass die FPÖ mit ihrer
Forderung nach zusätzlichen Planstellen zur Bekämpfung der
Suchtgiftkriminalität "etwas fordert, was es bereits gibt". Seit 2003
fungiere beispielsweise die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der
Straßenkriminalität (EBS) in der natürlich auch Drogenfahnder dabei
seien. "Und diese 90köpfige Truppe weist beeindruckende Zahlen vor:
Bis Ende Mai konnten ca. 7.600 Dealer festgenommen werden", so
Becher. Alleine heuer sei ein Rekordaufgriff von 79 kg Heroin
gelungen. "Aber auch in den Polizeiinspektionen betreuen
Suchtgiftspezialisten die Szenen in den Bezirken", betonte die
SPÖ-Nationalratsabgeordnete. ****

Natürlich erfolge hier engste Zusammenarbeit mit den Stellen der
Stadt Wien. "Diese Arbeit kann nur Hand in Hand mit den sozialen
Einrichtungen funktionieren. Die Polizei alleine wird die
Suchtgiftproblematik nicht lösen, aber sie haben sie im Griff", so
Becher. Die zahlreichen Fahnder in Zivil würden von der
Wohnbevölkerung vielleicht nicht so wahrgenommen wie die
uniformierten Beamten, aber sie seien äußerst effektiv in ihrer
Tätigkeit.

Neben der Suchtgiftproblematik seien aber noch eine Reihe anderer
Probleme zu bearbeiten. "Daher ist es endlich an der Zeit, dass es
zur Entlastung der hart arbeitenden Polizistinnen und Polizisten
kommt. In Wien fehlen mindestens 1.000 zusätzliche Polizistinnen und
Polizisten, die bessere Arbeitsbedingungen der Exekutive in den
Polizeiinspektionen ermöglichen würden", so Becher, die an
Innenministerin Fekter appelliert: "Frau Innenministerin, die Wiener
Bevölkerung will eine personelle Aufstockung der Polizei, und wir
alle wissen, dass dies auch notwendig ist."

Diese Forderung nach zumindest 1.000 zusätzlichen Polizisten wurde
mit der Unterschriftenaktion der SPÖ Wien unterstützt und an
Innenministerin Fekter übergeben. "Frau Innenministerin, Ihre
Reaktion darauf ist noch ausständig", so Becher, die sich
abschließend bei allen österreichischen Polizistinnen und Polizisten
bedankt, die "unter höchst schwierigen Umständen Tag für Tag ihr
Bestes bei der Kriminalitätsbekämpfung im Dienste der Bevölkerung
geben". (Schluss) sv

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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