- 11.06.2010, 09:29:03
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Rudas kritisiert "rücksichtslose Panikmache" der ÖVP auf Kosten der Gesundheitspolitik
Patienten für Verunsicherungs-Propaganda zu missbrauchen neuer Stil der politischen Auseinandersetzung?
Wien (OTS/SK) - "Zu versuchen, Teile der Bevölkerung bewusst zu
verunsichern und Schließungen bei den Spitälern zu propagieren, ist
letztklassig und rücksichtlose Panikmache auf Kosten aller
Patientinnen und Patienten", kritisierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin
Laura Rudas eine Kampagne der ÖVP. Der Vizekanzler und ÖVP-Chef soll
die Kampagne sofort stoppen - vor Krankenhäuser zu gehen, bewusst die
Unwahrheit zu sagen und die Menschen zu verunsichern, gehe für eine
Regierungspartei zu weit. ****
"Höchstes Ziel sozialdemokratischer Gesundheitspolitik ist der Ausbau
und die Optimierung unseres hervorragenden Gesundheitssystems. Wir
schließen keine Spitäler", so Rudas. Der Volkspartei solle bewusst
werden, dass sie, bei Gesundheitsagenden, "im Glashaus sitzt". Unter
Schwarz-Blau sei "nicht nur keine einzige Verbesserung vorgenommen
worden, im Gegenteil: Das Österreichische Gesundheitswesen wurde
sukzessive zerschlagen und ist in Richtung einer Zwei-Klassen-Medizin
getrimmt worden. Aber dieser Kurs wurde 2006 von den
Österreicherinnen und Österreichern zu Recht abgewählt", so die
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin.
Rudas appellierte abschließend an Vizekanzler Pröll und seine Partei,
"sich ihrer staatspolitischen Verantwortung wieder bewusst zu
werden", anstatt durch sinnlose politische "Wahlkampf-Panik-Aktionen"
das konstruktive Arbeitsklima zu gefährden. (Schluss) mo
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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