• 10.06.2010, 13:38:00
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Bayr fordert mehr Geld für Entwicklungspolitik im kommenden Budget

AidWatch Report verdeutlicht notwendige Kurskorrektur

Wien (OTS/SK) - Österreich müsse angesichts des dringenden Bedarfs
an weltweiter Armutsbekämpfung seine aktuelle Einsparpolitik an
Entwicklungsgeldern jedenfalls revidieren, fordert Petra Bayr,
SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung. "Der neue AidWatch
Report zeigt deutlich, dass Österreich im Gegensatz zu anderen
EU-Ländern viel zu wenig für Entwicklungspolitik budgetiert", betont
die SPÖ-Entwicklungssprecherin. "Die Reduktion der öffentlichen
Entwicklungsgelder um 32 Prozent von 2008 auf 2009 ist tatsächlich
beschämend - im kommenden Budget muss eine Trendwende erreicht
werden, um unseren international eingegangenen Verpflichtungen
nachkommen zu können." ****

Österreich hatte sich verpflichtet, 2010 0,51 Prozent des BNE
(Bruttonationaleinkommen) für öffentliche Entwicklungspolitik (ODA,
Official Development Assistance) zu leisten. "Das wir dieses Ziel
sehr deutlich verfehlen werden, ist leider ein offenes Geheimnis", so
Bayr. Und weiter: "Um so dringlicher ist eine sofortige Aufstockung
der österreichischen ODA!" (Schluss) rb/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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