• 10.06.2010, 11:27:15
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FPÖ-Kitzmüller kritisiert Einmischung der Frauenministerin in den Familienbericht

Heinisch-Hoseks Geschlechterkampf verheißt nichts Gutes für gemeinsame Obsorge

Wien (OTS) - "Es ist mir völlig unbegreiflich, mit welcher
Rechtfertigung Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) am
Familienbericht herumdoktert", kommentiert FPÖ-Familiensprecherin
NAbg. Anneliese Kitzmüller heute einen entsprechenden
Zeitungsbericht. Es sei eine zusätzliche Entwertung des
Familienressorts, wenn Staatssekretärin Marek (ÖVP) ihren Bericht
erst von der Frauenministerin absegnen lassen müsse. Und wenn schon
der Familienbericht durch die Zensur der Frauenministerin gehen
müsse: "Wer nimmt dann die Interessen der Männer, wer die der Kinder
wahr?"

Die inhaltliche Kritik, wonach den Vätern im Familienbericht zu viel
Aufmerksamkeit geschenkt werde, offenbare erneut das auf Kampf der
Geschlechter ausgerichtete Frauenbild von Heinisch-Hosek:
"Wahrscheinlich ist sie auch der abstrusten Meinung einiger
Europarats-Sozialistinnen, die die Wörter Vater und Mutter aus
unserem Sprachschatz streichen und durch 'das Elter' ersetzen
wollen", so Kitzmüller.

Auch für eine geplante gemeinsame Obsorge beider Elternteile für die
Kinder im Scheidungsfall verheiße Heinisch-Hoseks Kommentar nichts
Gutes: "Es sind vor allem die sozialistischen Frauen, die das
Kindeswohl beharrlich ignorieren und die Väter nach einer Trennung
von den gemeinsamen Kindern absondern wollen", erklärt Kitzmüller.
Sie hoffe sehr, dass Justizministerin Bandion-Ortner sich gegen den
roten Widerstand durchsetzen könne und bald ein brauchbares Modell
der gemeinsamen Obsorge präsentiere, wie es in anderen Ländern längst
gilt und es die Freiheitlichen seit Jahren fordern.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
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