• 07.06.2010, 10:30:49
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Kickl: Arbeitsmarkt verträgt derzeit keine Ostöffnung

Schutzbestimmungen für heimischen Arbeitsmarkt müssen verlängert werden

Wien (OTS) - Eine Verlängerung der Schutzbestimmungen für den
heimischen Arbeitsmarkt, verlangte der freiheitliche Generalsekretär
NAbg. Herbert Kickl, unter anderem angesichts der dramatischen Lage
in unserem Nachbarland Ungarn. Ungarn drohe der Staatsbankrott, so
Kickl, der in diesem Fall mit einer Invasion ungarischer
Arbeitskräfte nach Österreich rechnet.

Es sei daher dringend notwendig, diese weitere Gefahr für den
österreichischen Arbeitsmarkt von vornherein abzuwehren, so Kickl.
"Die FPÖ fordert von der Regierung sofortige Maßnahmen für die
Umsetzung einer zeitlich unbegrenzten Verlängerung der
Schutzbestimmungen, um eine Verschärfung der Situation für
österreichische Arbeitnehmer durch Ost-Arbeitskräfte zu verhindern.
Die Öffnung wie geplant durchzuziehen bedeutet mehr Arbeitslosigkeit,
Lohndumping und einen Anschlag auf das österreichische Sozial- und
Gesundheitssystem", so Kickl weiter.

Man könne bei so schwerwiegenden Entscheidungen wie dem ungehinderten
Zugang zum Arbeitsmarkt nicht stur nach dem Kalender vorgehen. Es
brauche wirtschaftliche Kriterien zur Beurteilung eines
gegebenenfalls richtigen Zeitpunkts, so Kickl, der befürchtet, dass
die österreichischen Arbeitnehmer - insbesondere in den östlichen
Landesteilen - die Zeche für die Feigheit der Regierung, wider
besseres Wissen nicht gegenzusteuern, zahlen werden müssen.

Rückfragehinweis:

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