- 20.05.2010, 13:53:41
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Weiterhin skandalöses Vorgehen der Firma Wettpunkt gegen BetriebsratskandidatInnen
GPA-djp: Endlich den Weg für die Abhaltung einer demokratischen Betriebsratswahl frei machen
Wien (OTS/ÖGB) - Ein Beschäftigter der Firma Wettpunkt, der zur
Betriebsratswahl kandidierte und neben zwei anderen Beschäftigten vom
Unternehmen gekündigt wurde, hat heute von der Geschäftsführung
eine Endabrechnung erhalten, die einen Passus enthält, dass die
betreffende Person auf alle ihr zustehenden Ansprüche verzichten
soll. "Neben der Tatsache, dass schon die Kündigung von
BetriebsratskandidatInnen unzulässig ist und rechtlich angefochten
wird, ist dieses Vorgehen natürlich sittenwidrig und wirklich nicht
mehr an Unverfrorenheit zu überbieten", erklärt die
Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien, Barbara Teiber.
Der GPA-djp liegen auch immer mehr Informationen vor, dass das
Unternehmen Angestellte möglicherweise unrechtmäßig als ArbeiterInnen
angemeldet hat. Eine entsprechende Prüfung durch die zuständigen
Gebietskrankenkassen, um hier endlich Klarheit zu schaffen, wurde von
der GPA-djp bereits verlangt. Ebenso werden die zuständigen Behörden
aufgefordert, zu prüfen, ob die in den Wettpunktfilialen
aufgestellten Glückspielautomaten tatsächlich den Bestimmungen des
derzeit gültigen Glückspielgesetzes entsprechen.
"Wir werden das Vorgehen gegen BetriebsratskandidatInnen von
Wettpunkt sicher nicht zulassen und fordern das Unternehmen auf, die
Kündigungen zurückzunehmen und endlich den Weg für demokratische
Betriebsratswahlen frei zu machen. Die GPA-djp wird in den nächsten
Tagen weitere Signale in der Öffentlichkeit gegen diese
Unrechtshandlungen setzen", erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer
der GPA-djp, Karl Proyer.
Zeigen Sie Ihre Solidarität mit den betroffenen Beschäftigten: Mehr
dazu unter www.gpa-djp.at
Rückfragehinweis:
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit Mag. Martin Panholzer Tel.: 05 0301-21511 Mobil: 05 0301-61511 E-Mail: [email protected] http://www.gpa-djp.at
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