- 19.05.2010, 17:27:39
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Kuntzl: Zwei-Prozent-Ziel für Hochschulbereich bleibt aufrecht
Wissenschaftsministerin soll für bessere finanzielle Ausstattung der Unis kämpfen
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl
bekräftigte heute, Mittwoch, dass das Zwei-Prozent-Ziel (2 Prozent
des BIP für den tertiären Sektor bis 2020) "aufrecht bleibt". Kuntzl
erinnerte daran, dass dieses Ziel vom Parlament und auch vom
Ministerrat beschlossen wurde. Die SPÖ-Wissenschaftssprecherin
bekannte sich auch dazu, dass dieses Ziel "mit einem hohen Anteil an
öffentlichen Mitteln gewährleistet werden soll". Freilich seien auch
die Universitäten aufgerufen, aus Strukturreformen und
Effizienzsteigerungen Ressourcen freizuschaufeln. ****
Kritisiert wurden von Kuntzl die "völlig widersprüchlichen Signale",
die an die österreichischen Hochschulen ausgesandt wurden: So seien
zuerst angebliche zusätzliche 100 Millionen Euro verteilt worden,
"obwohl sie noch gar nicht da sind". Dann, nur ein paar Wochen
später, seien die Universitäten damit verunsichert worden, dass
weniger Geld zur Verfügung stehen wird. Kuntzl stellte hierzu klar,
dass die "Budgetentwicklung bis zur nächsten
Leistungsvereinbarungsperiode noch gar nicht abschätzbar ist". Das
endgültige Budget werde im Herbst verhandelt, so Kuntzl, die weiters
betonte: "Ich würde mir wünschen, bis dahin eine
Wissenschaftsministerin unterstützen zu können, die für eine bessere
finanzielle Ausstattung der österreichischen Hochschulen kämpft."
Bekräftigt wurde von Kuntzl auch, dass bei der Budgetkonsolidierung
solche Strategien zu entwickeln sind, die gewährleisten, dass die
Zukunftsfähigkeit des Landes gesichert wird. So müsse bei wichtigen
Zukunftsbereichen (z.B. Bildung, Wissenschaft und Forschung) weniger
gespart oder sogar in die Zukunft hineininvestiert werden, erklärte
Kuntzl. (Schluss) mb
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