- 07.05.2010, 13:42:19
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Martinz: SPÖ trägt Schuld am Finanzdesaster
Rohr-Anschuldigungen gehen ins Leere. SPÖ jedoch trägt die Schuld an Budgetsituation, Kabeg-Verschuldung und Wandelschuldanleihe
Klagenfurt (OTS) - "Ich lasse mich von meinem ehemaligen
Regierungskollegen Rohr nicht in die Nähe von kriminellen Handlungen
bringen oder der Unwahrheit bezichtigen. Unbestritten trägt die SPÖ
jedoch die Schuld am Finanzdesaster Kärntens", sagt LR Josef Martinz
heute auf die Presseaussendung von SP-Klubobmann Rohr bezüglich Hypo.
Er, Martinz, betone nochmals, mit dem Hypo-Verkauf Kärnten mit 831
Mio. Euro Erlös ein gutes Geschäft beschert zu haben und keinen Tag
früher, als bisher angegeben, Verkaufsverhandlungen geführt zu haben.
"Das ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit", betont Martinz.
"Die SPÖ hat mit ihrer blinden Vorgangsweise Schuld für die nächsten
Jahrzehnte auf ihre Schultern geladen. Mit dem Finger auf andere zu
zeigen, steht der SPÖ nicht mehr zu", so Martinz.
Denn die SPÖ sei es gewesen, die mit der Zustimmung zur
Wandelschuldanleihe den Verkauf der Hypo erzwungen hat. "Der 500-Mio.
Euro-Vorgriff hat 56 Mio. Euro nur an Zinsen und Abwicklungskosten
verursacht", erinnert Martinz.
Die SPÖ sei es auch gewesen, die in den letzten Jahren jedem Budget
und damit dem enormen Schuldenzuwachs im Land zugestimmt hat. "Die
Roten haben das Land sehenden Auges in den Abgrund geführt und
möchten sich jetzt als Saubermänner und Aufdecker präsentieren. Das
ist eine Schande", so Martinz.
Die SPÖ war es auch, die den Mega-Verschuldungsdeal der Kabeg mit zu
verantworten hat. 700 Mio. Euro koste das Hand heben der SPÖ dem
Land: 350 Mio. Euro seien im Budget versickert und 350 Mio. Euro
Zinsbelastung habe das Land zu tragen.
(Schluss)
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