• 22.04.2010, 08:26:03
  • /
  • OTS0017 OTW0017

Wien bekommt erstes umfassendes Krebszentrum Österreichs

Wien (OTS) - Großer Erfolg für Krebsforschung und Krebsbehandlung
in Wien: MedUni Wien und AKH gründen das Comprehensive Cancer Center
(CCC) als Österreichs erstes nationales Referenzzentrum für
Forschung, Lehre und Therapie bei allen Formen der Krebserkrankungen.
Damit werden alle mit diesen Erkrankungen befassten Ärztinnen und
Ärzte in den einzelnen Kliniken und Abteilungen von MedUni bzw. AKH
und ihre Programme im Interesse der PatientInnen zielgerichtet
koordiniert.

Geleitet werden wird das neue Comprehensive Cancer Center in Wien,
ein wesentliches Vorhaben der MedUni Wien in der
Leistungsvereinbarung mit dem Wissenschaftsministerium, vom
Onkologen Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski. Als Vorbild dient ein
analoges Projekt des National Cancer Institute in den USA.

Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski, derzeit mit
Koordinationsaufgaben zur Errichtung des CCC befasst, arbeitet mit
seinem Team aus Univ. Prof. Dr. Maria Sibilia, Univ. Prof. Dr.
Michael Gnant, Univ. Prof. Dr. Richard Pötter und anderen Personen
seit Anfang des Jahres an der Umsetzung dieses in Österreich
einzigartigen Projekts. Das CCC ist die Konsequenz jahrelanger
kontinuierlicher Förderung des wissenschaftlichen Bereichs der
Krebsforschung/Onkologie an der MedUni Wien und der klinischen
Exzellenz auf diesem Gebiet an den Universitätskliniken am AKH Wien,
und stellt den Abschluss konstruktiver Gespräche mit dem
Österreichischen. Wissenschaftsrat und dem Wissenschaftsministerium
dar. Die Zunahme an Krebserkrankungen in den vergangenen Jahren wie
auch die hervorragenden Forschungsergebnisse in Einzelbereichen der
Onkologie an der MedUni Wien haben die Idee eines Comprehensive
Cancer Centers entstehen lassen.

"Wir betreuen allein an der Universitätsklinik für Innere Medizin
I, die den Schwerpunkt auf dem Gebiet der Therapie von bösartigen
Erkrankungen hat, jährlich etwa 17.000 PatientInnen mit einer
Krebserkrankung," erklärt Christoph Zielinski In Abstimmung mit dem
Rektor der MedUni Wien und dem Direktor des AKH Wien sollen folgende
Ziele umgesetzt werden:

- Förderung translationaler Wissenschaft im Bereich der Onkologie
- Grundlagenforschung und angewandte Forschung auf internationalem
  Vergleichsniveau
- Koordination und Förderung der Kooperation onkologischer 
  Grundlagenwissenschaft mit anderen wissenschaftlichen 
  Institutionen im Raum Wien
- Durchführung von klinischen Prüfungen zur Sicherung des 
  wissenschaftlich-klinischen Fortschritts und des Zugangs von 
  KrebspatientInnen zu neuesten Therapien
- Krankheitsbezogene Zusammenarbeit aller Kliniken bei der Betreuung 
  von KrebspatientInnen
- Rasche Übernahme von geeigneten Therapien und Diagnoseverfahren 
  aus der Forschung in die Patientenbetreuung
- Laufende Weiterentwicklungen von qualitätsgesicherten Richtlinien 
  in Diagnose und Therapie entsprechend dem internationalen 
  Referenzstandard für eine Institution der Spitzenmedizin und 
  Universitätsklinik.
- Funktion einer Referenzinstitution für die geographische Region 
  und darüber hinaus 
- Laufende und strukturierte Weitergabe des generierten Wissens an 
  Studierende sowie für ÄrziInnen und Ärzte in Ausbildung, und 
  Weiterbildung und für weitere Gesundheitsberufe
- Etablierung einer gemeinsam durchgeführten Lehre und von 
  Doktoratsprogrammen im Bereich der Onkologie

Zufriedenheit über die innovative Neuerung im Interesse der
Patienten und hohe Erwartungen an die Zukunft gibt es bei der Spitze
von MedUni Wien. MedUni Wien-Rektor Wolfgang Schütz: "Dem Rektorat
ist es durch äußerst konstruktive Gespräche mit dem Wissenschaftsrat
und dem Wissenschaftsministerium gelungen, dieses ambitionierte
Projekt in die Leistungsvereinbarung mit dem Wissenschaftsministerium
für die nächsten drei Jahre aufzunehmen. Damit wurde auch einem
Wunsch des damaligen Wissenschaftsministers Dr. Johannes Hahn
entsprochen, der dieses Projekt besonders gefördert hat. Mit dem
renommierten Krebsspezialisten Christoph Zielinski steht dem jungen
CCC ein äußerst erfahrener und kompetenter Onkologe vor, den das
Rektorat auf Grund seiner klinischen und internationalen
wissenschaftlichen Qualifikationen mit der Koordination des Zentrums
beauftragt hat." Und Schütz weiter: "Für die MedUni Wien und das AKH
Wien ist das CCC ein erstes Projekt, das den Weg zu weiteren Zentren
weisen soll."

Medizinische Universität Wien - Kurzprofil

Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der
traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten
Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte
medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit ihren
30 Universitätskliniken, 12 medizintheoretischen Zentren und 30
hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den bedeutendsten
Spitzenforschungsinstitutionen Europas im biomedizinischen Bereich.
Für die klinische Forschung stehen über 40.000m2 Forschungsfläche zur
Verfügung, mit der Eröffnung des neuen Laborgebäudes "ANNA SPIEGEL
FORSCHUNGSGEBÄUDE" im Juni 2010 kommen auf dem medizinischen
Universitätscampus fast 8.000m2 dazu.

Rückfragehinweis:
Mag.a Nina Hoppe
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit & Sponsoring
Tel.: 01/ 40 160 11 502
E-Mail: [email protected]
www.meduniwien.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MEU

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel