• 29.03.2010, 13:21:00
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FPÖ-Kickl: Faymann und Pröll sollen sich an Merkel ein Beispiel nehmen

Erlernen der deutschen Sprache ist Bringschuld der Migranten

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl forderte
heute die österreichische Bundesregierung und insbesondere
Bundeskanzler Faymann sowie Vizekanzler Pröll auf, sich in Sachen
Integration ein Beispiel an der deutschen Bundeskanzlerin Merkel zu
nehmen. Diese hatte am Wochenende im Vorfeld ihres Türkei-Besuchs im
Hinblick auf die türkischen Migranten in Deutschland die Wichtigkeit
des Erlernens der deutschen Sprache für eine gelungene Integration
betont.

In Österreich hätte die Forderung des türkischen Ministerpräsidenten
Erdogan nach Errichtung von türkischen Gymnasien wahrscheinlich
devote Bücklinge bei SPÖ und ÖVP und dringliche Anträge der Grünen
zur sofortigen Umsetzung des Erdogan-Befehls nach sich gezogen,
meinte Kickl. Deshalb sei es begrüßenswert, dass Merkel endlich
einmal Klartext gesprochen habe. "Ich erwarte mir auch von der
österreichischen Bundesregierung ein eindeutiges Bekenntnis, dass
Migranten die deutsche Sprache zu erlernen haben", erklärte der
freiheitliche Generalsekretär weiters. Integration - und damit das
Erlernen der deutschen Sprache - sei eine Bringschuld der Zuwanderer.
Wer dazu nicht bereit sei, habe in Österreich nichts verloren. "Die
Errichtung türkischer Gymnasien wäre ein verheerendes Signal und
geradezu eine Aufforderung, weitere Parallel- und Gegengesellschaften
zu errichten", so Kickl abschließend.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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