- 29.03.2010, 09:56:33
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90 Millionen für die Feuerwehr Die Gebarung des Katastrophenfonds in den Jahren 2008 und 2009
Wien (PK) - Dem kürzlich von Finanzminister Josef vorgelegten
Bericht über die Gebarung des Katastrophenfonds in den Jahren
2008 und 2009 (III-122 d.B.) sind folgende Daten zu entnehmen:
Gebarung des Katastrophenfonds im Jahr 2008
Am Beginn des Berichtszeitraumes (1.1.2008) verfügte der
Katastrophenfonds über eine Rücklage von 29 Mill. €. Im Laufe des
Jahres kamen dazu Fondseinnahmen in der Höhe von rund 339,5 Mill.
€, die sich aus Anteilen an der Einkommen- und Körperschaftsteuer
von 337,7 Mill. € sowie aus Transfers der Hagelversicherung von
0,654 Mill. € und Bankzinsen von 1,2 Mill. € zusammensetzten.
Die Ausgaben des Katastrophenfonds beliefen sich im Jahr 2008 auf
rund 336,272 Mill. €. Behoben wurden katastrophenbedingte Schäden
im Vermögen physischer und juristischer Personen sowie von Bund,
Ländern und Gemeinden. Für die Vorbeugung gegen künftige
Hochwasser- und Lawinenschäden wurden insgesamt 213,2 Mill. €
aufgewendet. Für die Anschaffung von Katastropheneinsatzgeräten
der Feuerwehren standen den Ländern - inklusive Einnahmen aus der
Feuerschutzsteuer - 90 Mill. € zur Verfügung standen.
Gebarung des Katastrophenfonds im Jahr 2009
Ausgangspunkt der Fondsgebarung im Jahr 2009 bildete eine
Rücklage von 29 Mill. €. Dazu kamen Einnahmen von 296,6 Mill. €.
Die Anteile an der Einkommen- und Körperschaftsteuer machten
295,818 Mill. € aus, aus Bankzinsen lukrierte der Fonds 323,513
€.
2009 gab der Katastrophenfonds rund 305,8 Mill. € aus. Die Mittel
dienten der Behebung katastrophenbedingter Schäden im Vermögen
physischer und juristischer Personen sowie von Bund, Ländern und
Gemeinden. Für die Vorbeugung gegen künftige Hochwasser- und
Lawinenschäden wurden insgesamt 193,9 Mill. € aufgewendet, für
die Anschaffung von Katastropheneinsatzgeräten der Feuerwehren
standen den Ländern - inklusive Einnahmen aus der
Feuerschutzsteuer - 90 Mill. € zur Verfügung. (Schluss)
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