• 20.03.2010, 11:24:00
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Barbara Rosenkranz begrüßt Schwerpunktaktion: Sicherheit der Bürger hat oberste Priorität

Zunahme an Verbrechen erfordert andauernde Grenzkontrollen

Wien (OTS) - "Es ist ein Gebot der Stunde, mit klaren und
deutlichen Maßnahmen auf die Bedrohung der Sicherheit unserer Bürger
zu reagieren. Der größte Schritt wäre es, an den Grenzen wieder zu
kontrollieren, um dem ausufernden Kriminaltourismus Einhalt zu
gebieten", verlangt Bundespräsidentschafts-Kandidatin Barbara
Rosenkranz eine temporäre Aussetzung des Schengen-Abkommens. "Die
derzeit laufende 24stündige Schwerpunktaktion begrüße ich
ausdrücklich und gehe davon aus, dass sie erfolgreich sein wird. Sie
wird zeigen, dass Kontrollen andauernd durchgeführt werden müssen",
so Rosenkranz. Darüber hinaus sollte die Zeit von Grenzkontrollen
genutzt werden, um die Polizei größer, stärker und effizienter zu
machen. Spektakuläre Fahndungserfolge wie der jüngste Schlag gegen
die georgische Mafia könnten nicht verdecken, dass sich zahllose
organisierte Kriminelle schon jahrelang völlig ungehindert in
Österreich aufhalten und entfalten.

"Es ist für einen Bundespräsidenten nach meinem Verständnis wichtig,
sich zu den brennendsten gesellschaftlichen Themen zu äußern. Dazu
gehört vor allem das Thema Sicherheit", stellt Barbara Rosenkranz
fest. Gerade in Ballungszentren sei niemand mehr in seiner Wohnung
oder seinem Haus sicher vor Einbrechern. Doch nicht nur Hab und Gut
der Menschen seien bedroht, sondern auch das Leben und die
Gesundheit, weil gerade Einbrecher aus dem osteuropäischen Raum als
besonders brutal gelten, wenn sie bei ihren Beutezügen direkt auf die
Opfer treffen.

Grenzkontrollen seien auch wichtig, so Rosenkranz, um zu
gewährleisten, "dass unsere Heimat nicht als Asylparadies ausgenützt
wird. Das Dublin-Abkommen sieht vor, dass Menschen dort Asyl
beantragen, wo sie den Schengen-Raum betreten haben. Ein Großteil der
in Österreich abgewickelten Asylverfahren müsste daher eigentlich in
anderen Ländern stattfinden, was daran scheitert, dass meist nicht
bekannt ist, aus welchem Land die Asylwerber eingereist sind."

Rückfragehinweis:

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