OTS0010 / 20.03.2010 / 09:05 / Channel: Politik / Aussender: Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ
Stichworte: FPÖ / Fischer / Häupl / Kickl / Medien / SPÖ


FPÖ-Kickl: Häupls neuerlicher NSDAP-Vergleich Ausdruck von historischer Unkenntnis und politischer Verantwortungslosigkeit

Utl.: Soll sich mit Heinz Fischer über Waldheim-Affäre und Wiesenthal unterhalten =


   Wien (OTS) - "Einmal mehr versucht ein offenbar beratergetriebener
Bürgermeister Häupl, seine eigenen Funktionäre vor der Wien-Wahl
dadurch zu mobilisieren, dass er einen völlig unhaltbaren Vergleich
zwischen Methoden der FPÖ und jenen der NSDAP herstellt. Er bezeugt
damit sowohl seine historische Unkenntnis als auch seine politische
Verantwortungslosigkeit", sagte heute FPö-Generalsekretär NAbg.
Herbert Kickl zu entsprechenden Äußerungen Häupls in einem Interview
im heutigen Standard.  Nicht nur die Ereignisse der letzten Wochen im
Zusammenhang mit der Kandidatur von Barbara Rosenkranz für das Amt
des Bundespräsidenten hätten gezeigt, dass  Häupl und seine Genossen,
egal ob sie in politischen Ämtern oder z.B. an den Schalthebeln des
ORF sitzen, in Sachen Umgang mit politischen Mitbewerbern vor der
eigenen Türe zu kehren hätten. "Mediale Manipulation im
öffentlich-rechtlichen Rundfunk gegen eine demokratische Partei durch
den Einsatz gekaufter Provokateure, öffentliche Hetzjagd auf eine
politische Konkurrentin u.a. durch die Methode der Sippenhaftung,
pseudodemokratische weil unkontrollierbare Abstimmungsshows zu
Allerweltsthemen oder das Organisieren von irgendwelchen
Protestaufmärschen, wie es derzeit auch von der SPÖ massiv
unterstützt wird: Das sind Dinge, wo man beim Wunsch nach einem
Methodenvergleich schnell bei der NSDAP oder der KPdSU oder auch in
Nordkorea landet", so  Kickl. Es seien die SPÖ und die Linke, die
insbesondere in Wien mit struktureller Gewalt versuchen, einen
demokratischen Änderungsprozess aufzuhalten, um eine Politik, die
sich gegen die Bevölkerungsinteressen und nur am Erhalt der eigenen
Macht orientiere, fortsetzen zu können. Es werde der SPÖ allerdings
nicht gelingen.
Wenn Herr Häupl, statt sein Bürgermeisteramt auszufüllen, sich lieber
mit politischen Phänomenen und Methoden beschäftigt und Zusammenhänge
mit der NS-Frage im Zentrum des Interesses stünden, dann empfehle ich
ihm der Aktualität und Glaubwürdigkeit halber ein rasches Gespräch
mit Staatsoberhaupt Heinz Fischer. Häupl könnte mit ihm z.B. über
Fischers Funktion und Tätigkeit im Zusammenhang mit der Verschwörung
gegen Kurt Waldheim reden, wo die SPÖ nicht nur einen Menschen
gebrochen, sondern Österreich international völlig zu Unrecht an den
Pranger gestellt habe, nur um einen Bundespräsidenten einer anderen
Partei verhindern zu können. "Und wenn dann noch Zeit bleibt, können
die beiden Herren auch die unrühmliche Rolle von Heinz Fischer beim
Konflikt zwischen Bruno Kreisky und Simon Wiesenthal besprechen", so
Kickl abschließend.
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