- 19.03.2010, 10:05:47
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Rudas: Auflösung der ÖIAG "besser heute als morgen"
Michaelis agiert fernab jeglicher Realität - Skandalöse Selbstbedienungsmentalität
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas
bekräftigte heute, Freitag, ihre Forderung nach Auflösung der ÖIAG.
"Und zwar besser heute als morgen", so Rudas. Die ÖIAG sei ein
"Relikt, das sich überlebt hat", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin.
Die jüngsten Ereignisse um ÖIAG-Boss Michaelis bezeichnete Rudas als
"skandalös". In Zeiten, in denen überall gespart werden muss, gönnt
Michaelis seinen Aufsichtsrats-Kollegen eine saftige Bezugserhöhung
von bis zu 85.000 Euro. Ähnliches plante Michaelis für die
Post-Aufsichtsräte, musste dann jedoch - angesichts des gemeinsamen
Widerstandes von Belegschaftsvertretern und von SPÖ-Staatssekretär
Josef Ostermayer - zurückrudern. Zynisches Detail: Während Michaelis
den Aufsichtsräten Gehaltserhöhungen verschaffen wollte, werden bei
der Post Arbeitsplätze eingespart. "Dies zeigt deutlich, wie fernab
jeglicher Realität Michaelis agiert. Die Gagen-Erhöhung für seine
Freunde aus dem Aufsichtsrat ist eine Verhöhnung der hart arbeitenden
Österreicherinnen und Österreicher", so Rudas. Unverständnis äußerte
die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin auch angesichts der Aussagen von
Finanzminister Pröll. Er möchte bis 2011 an Michaelis festhalten.
"Die ÖIAG ist ein kostenverursachendes Relikt, auf das die Republik
Österreich und die Steuerzahler verzichten können", fordert Rudas.
****(Schluss) sa
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