• 18.03.2010, 11:50:22
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SPÖ-Kärnten fordert von katholischer Kirche Einrichtung eines Opferfonds für Missbrauchsopfer.

KO Seiser: Opfer haben Recht auf Bestrafung der Täter mit voller Härte weltlicher Gesetze und auf Entschädigung durch jene, die ihnen unermessliches Leid angetan haben.

Klagenfurt (OTS) - "Die Kirche muss sich endlich dazu aufraffen,
den ungeheuerlichen Taten einiger schwarzer Schafe im Priestergewand
ins Auge zu sehen und sich in entsprechender Weise um die Opfer zu
kümmern", fordert der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Herwig Seiser
in der heutigen Sitzung des Kärntner Landtages.

Es gehe einerseits darum, dass Schluss sein müsse mit irgendwelchen
Vertuschungs- und Versetzungsaktionen innerhalb der katholischen
Kirche. "Die Täter müssen mit der vollen Härte weltlicher Gesetze
bestraft und den Opfern bestmöglich geholfen werden. Dazu gehört auch
die Einrichtung eines eigenen Opferfonds, der gespeist aus Mitteln
der Kirche, wenigstens einen kleinen Teil des unermesslichen Leides,
das Missbrauchsopfer erfahren mussten, wieder gut macht. Ganz können
diese tiefen Wunden wahrscheinlich ohnehin nicht heilen", so Seiser.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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