- 16.03.2010, 12:53:21
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Missbrauch: FPÖ-Hofer für rasches Handeln
Wien (OTS) - Es sei löblich, dass Bundesministerin Claudia
Bandion-Ortner und Staatssekretärin Christine Marek zu einem Runden
Tisch zum Thema Kindesmissbrauch einladen würden. Weniger löblich
sei, dass es erst zahlreicher medienwirksamer Missbrauchsfälle
bedürfe, dass die beiden Damen endlich handeln, so der freiheitliche
Bundesparteiobmann-Stellvertreter NAbg. Norbert Hofer.
Das traurige Thema Kindesmissbrauch sei seit Jahren virulent und
werde immer wieder - besonders wenn es Fälle aus der katholischen
Kirche gebe - von den Medien breitgetreten, erinnerte Hofer an das
langjährige Engagement der FPÖ, wenn es darum gehe die Kinder zu
schützen und die Täter zu strafen. "Die von der Bundesregierung
getroffenen Maßnahmen sind offenbar nicht ausreichend", so Hofer, der
dem nun eilig einberufenen "Runden Tisch" wenig Erfolgsaussichten
prophezeit.
Es helfe nichts, wenn jetzt 30 bis 40 "Experten" über ein Problem
diskutieren, dass seit Jahren bekannt ist. Wichtiger wäre es, den
Opfern sofort zu helfen und als ersten Schritt die
Psychotherapieplätze auszubauen. "Hier sollen gefälligst auch die
Täter in die Verantwortung genommen werden und diese Therapie für
ihre Opfer selbst bezahlen", so Hofer, der sich vorstellen kann, dass
der Staat, bzw. die Krankenkassen die Kosten vorschießen und sich
dann beim Täter regressieren.
Dazu brauche man keinen "Runden Tisch", sondern nur eine Unterschrift
des Gesundheitsministers, forderte Hofer die Regierung zu raschem
Handeln auf. "Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was es da zu
diskutieren gibt", sagte Hofer, der befürchtet, dass wieder einmal
die Täter zu Opfern gemacht werden könnten. "Der Schutz der Kinder
ist nicht wegdiskutierbar", warnte Hofer die Gutmenschen-"Experten"
vor der Umkehrung der Opfer/Täterrolle.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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