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Widerliche Manipulationen gegen FPÖ: ORF-Redakteur bestellt Neonazis zu Strache-Kundgebung!

Eduard Moschitz von der Redaktion "Am Schauplatz" motiviert Skinheads zu "Sieg Heil"-Ruf - FPÖ wird Anzeige einbringen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache sprach heute in
Wiener Neustadt bei der Abschlussveranstaltung zur niederösterreichischen Gemeinderatswahl vor rund 500 begeisterten Bürgern. Nach der Veranstaltung kam es aber zu einem ungeheuerlichen Vorfall.

Nach seiner Rede ging HC Strache wie immer zu den Bürgern, um Autogramme zu geben, sich mit den Menschen fotografieren zu lassen und mit ihnen zu reden. Dabei bemerkte er, dass er von einer Kamera begleitet wurde, konnte allerdings nicht erkennen, von welchem Sender diese kam. Während Strache Autogramme gab, versuchte ein seltsam agierender Herr ihn mit eigenartigen Fragen zu provozieren, wie etwa, ob es ihn "freut, dass Sie von den Rechtsradikalen den größten Applaus bekommen", worauf der FPÖ-Obmann erwiderte, dass er keine Rechtsradikalen sehe, sondern ausschließlich Linksextremisten, die versuchten, die Veranstaltung zu stören und teilweise gewalttätig seien. Der Mann, der sich später als der ORF-Redakteur Eduard Moschitz entpuppte, gab weiter provozierende Wortspenden von sich und sprach von "Leuten mit Glatze", die anwesend seien, obwohl dies zu diesem Zeitpunkt nicht der Fall war.

Als Strache weiter durch die Menge ging und sich mit den Bürgern fotografieren ließ, traf er allerdings drei glatzköpfige Personen, die zu ihm meinten: "Die Kamera ist unser Foto." Strache drehte sich daraufhin mit der Bemerkung, dass dies wohl nicht gehe, um und schrieb für andere Leute Autogramme. Währenddessen trat Moschitz zu den drei Glatzköpfigen und forderte sie wörtlich auf: "Sagts es endlich!" Woraufhin einer der drei Skinheads "Sieg Heil" rief.

Strache, der sich umgedreht hatte, sagte daraufhin zu Moschitz: "Das habe ich gehört. Sie haben diese Leute herbestellt." Der FPÖ-Obmann bestand darauf, dass die Polizei die Daten aufnahm, und erklärte, dass er Anzeige erstatten will. Offenbar handelte es sich um einen Agent provocateur, der Leute aus der Neonazi-Szene kennt und zu der Veranstaltung bestellt hat.

Bei der Aufnahme der Personalien stellte sich dann heraus, dass es sich um Eduard Moschitz handelte, von der ORF-Redaktion "Am Schauplatz". Dieser hat also mit schmutzigsten Manipulationsmethoden drei Neonazis hingestellt und alles so vorbereitet, dass sie Nazi-Parolen von sich geben, die er dann dokumentiert. Moschitz hat auch zugegeben, dass er die drei Skinheads kennt und sie schon einige Tage begleitet. Nach dem Verbotsgesetz hat er sich zum Mittäter gemacht. Die FPÖ wird am Montag eine Anzeige einbringen und auch den ORF-Publikumsrat damit befassen.

Strache zeigte sich über diesen Vorfall zutiefst erschüttert. "Hier soll offenbar eine manipulative Schmutzkübelkampagne gestartet werden, die der ORF professionell zu organisieren versucht. Mit Ausnahme der drei vom ORF-Redakteur mitgebrachten Neonazis haben sich lauter anständige Bürger bei der Veranstaltung befunden. Diese Methoden des ORF sind zutiefst widerlich und erinnern an totalitäre Systeme. Zum Glück habe ich gehört, wie Moschitz die Skinheads motivierte, sonst wären diese abscheulichen Manipulationsmethoden unentdeckt geblieben."

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