• 12.03.2010, 13:28:23
  • /
  • OTS0172 OTW0172

Wurm fordert strengeres Vorgehen bei häuslicher Gewalt

Fußfesseln auch für gewalttätige Männer vorstellbar

Wien (OTS/SK) - Bei einer Pressekonferenz der Polizei wurden
heute, Freitag, aktuelle Daten zum Thema "Häusliche Gewalt"
veröffentlicht. Die Polizei spricht jährlich 6.500 Betretungsverbote
nach häuslicher Gewalt aus, 2.000 davon in Wien, 370 in Tirol -
Tendenz steigend. Zu 90 Prozent sind Frauen die Opfer häuslicher
Gewalt. "Dass es in Österreich ein Wegweiserecht und
Gewaltschutzzentren in den Bundesländern gibt, ist wichtig und wir
nehmen hier EU-weit eine Vorreiterrolle ein. Angesichts der heute
präsentierten Zahlen und der steigenden Tendenz häuslicher Gewalt
müssen wir aber weitere Schritte setzen", so SPÖ-Frauensprecherin und
Landesfrauengeschäftsführerin der SPÖ Tirol Gisela Wurm, die
Fußfesseln auch für Gewalttäter fordert. ****

"Wenn Häftlinge künftig mittels Fußfessel überwacht werden können,
dann sollte das auch für gewalttätige Männer, gegen die eine
einstweilige Verfügung vorliegt, möglich sein. Das könnte wie in
Spanien geregelt werden", so Wurm. "Häusliche Gewalt passiert in
jeder Gesellschaftsschicht - sie ist ein gesamtgesellschaftliches
Problem, das immer größer wird. Wenn Gewalttäter mit Fußfesseln
ausgestattet sind, kann der Schutz von Frauen und Kindern besser
gewährleistet werden", so die SPÖ-Frauensprecherin abschließend.
(Schluss) bj

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel