• 12.03.2010, 11:09:07
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FPÖ-Gartelgruber zu Frauenarmut: Agieren statt Moderieren!

Nach erneutem Wink mit dem Zaunpfahl durch Experten muss Frauenarmut endlich effektiv bekämpft werden

Wien (OTS) - "Es ist für ein Land mit Österreichs Wohlstand
ohnehin kein Ruhmesblatt, wenn Armut zum Thema wird. Besonders
ärgerlich ist es aber, dass einmal mehr Frauen die Hauptbetroffenen
sind und ein um 25 Prozent höheres Risiko, in die Armut abzurutschen
aufweisen, als Männer", erklärt FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen
Gartelgruber zu aktuellen Daten aus der EU-"Community Statistics on
Income an Living Conditions" (SILC).

Gartelgruber kritisiert die Bundesregierung, die sich nur auf das
Aufzählen der Ursachen beschränke, aber keine zielgerichteten
Maßnahmen setze: "Zum Großteil der angeführten Probleme gibt es
freiheitliche Anträge, etwa hinsichtlich der Aufwertung der Teilzeit
oder der Begünstigung von Personen, die sich in der Angehörigenpflege
engagieren. Diese wurden jedoch bislang immer entweder abgelehnt oder
bis zum St. Nimmerleinstag auf Eis gelegt."

Hier wie Ministerin Heinisch-Hosek zu behaupten, man sei auf gutem
Weg, stellt für die FP-Frauensprecherin angesichts der Tatsache, dass
etwa fast ein Drittel der Alleinerzieherinnen und alleinlebende
Pensionistinnen dem Armutsrisiko ausgesetzt sind, glatte
Realitätsverweigerung dar: "Und die verpflichtende Gehaltsoffenlegung
bringt uns hier keinen Millimeter weiter. Das sind doch
Alibi-Aktionen, um die mangelnden Kompetenzen und die mangelnde
finanzielle Ausstattung des Ressorts zu kaschieren, mehr nicht."

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
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