Wien (OTS) - "Justizministerin Bandion-Ortner ist in Sachen
Bekämpfung des Kindesmissbrauchs offenbar von allen guten Geistern
verlassen. Ich bin von ihrer Entscheidung zur Untätigkeit
schockiert", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Kickl zu den Aussagen
der Ministerin, dass sie angesichts der jetzt zu Tage getretenen
Kindesmissbrauchsfälle keinen Grund sehe, jetzt aktiv zu werden.
Anstatt irgendetwas auf internationaler Ebene beobachten zu wollen
und damit wertvolle Zeit zu verlieren, dürfte Bandion-Ortner
eigentlich keine Minute mehr ruhig schlafen können, bis ein
entsprechendes Kinderschutzpaket auf den Weg gebracht sei, so Kickl.
Die FPÖ habe in der Vergangenheit bereits umfassende Maßnahmenpakete
zum Schutz von Kindern gegenüber Missbrauch, wo auch immer dieser
stattfinde, eingebracht. SPÖ, ÖVP und Grüne hätten sich zumeist
quergelegt. "Es geht mit entsprechenden Maßnahmen nicht nur um die
umfassende Verbesserung des Schutzes vor Missbrauch und die
notwendige Strafverfolgung für die Täter und Entschädigungen für die
Opfer, sondern natürlich auch um ein Zeichen der Gesellschaft
insgesamt, dass es für diese verabscheuenswürdigen Taten keine
Toleranz gibt", so Kickl abschließend.
Rückfragehinweis:
~
Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at
~
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0308 2010-03-11/15:34
111534 Mär 10
FPK0014 0196