• 09.03.2010, 17:22:57
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Swoboda fordert europaweite Roma-Strategie

Situation der Roma im Kosovo muss verbessert werden

Wien (OTS/SK) - "Wir brauchen eine ausformulierte Roma-Strategie
auf EU-Ebene, die aber nicht dazu führen darf, dass die Länder und
Gemeinden ihre Verantwortung gegenüber den Roma aus der Hand geben",
so der Vizepräsident der S&D-Fraktion, Hannes Swoboda, am Dienstag
anlässlich der Debatte im EU-Parlament über den zweiten europäischen
Roma-Gipfel. Die von Swoboda geforderte Strategie solle dazu dienen,
den nationalen, regionalen und lokalen Verantwortlichen Unterstützung
bei ihren Maßnahmen zur Integration der Roma zu gewährleisten. ****

"Die Frage der Roma muss auch als Schwerpunkt in der Regionalpolitik
der EU Niederschlag finden", unterstreicht der EU-Abgeordnete, der
darauf hinweist, dass die Europäische Union darüber hinaus
Verantwortung gegenüber den Kandidatenländern im Balkan habe. So sei
beispielsweise die Situation für Roma im Kosovo sehr schlecht, die
Mitgliedstaaten der EU müssten daher von Rückführungen von
Roma-Flüchtlingen in den Kosovo Abstand nehmen, sollten dort keine
Verbesserungen vorgenommen werden. Swoboda hat daher gegenüber dem
kosovarischen Außenminister in einem Gespräch, das heute stattfand,
klargestellt, dass vom Kosovo Bemühungen rund um die Integration und
Förderung der Roma erwartet werden. (Schluss) bj

Rückfragehinweis:
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Tel.: 01/53427-275
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