• 02.03.2010, 09:40:30
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Causa Pinkl: SPÖ für Auflösung der Landesholding

Seiser: Holding-Vorstände sowie Martinz und Dobernig schuld an "Schandvertrag" - Kritik an "Nieten im Nadelstreif"

Klagenfurt (OTS) - Der Klubobmann der SPÖ Kärnten, Herwig Seiser,
hat am Dienstag die Rücktritte der Vorstände der Landesholdig
Hans-Jörg Megymorez und Gert Xander sowie die Auflösung der Kärntner
Landesholding gefordert. Aktueller Anlass: die Landesholding sei für
den "Schandvertrag" mit "Gier ist geil" Franz Pinkl ebenso
verantwortlich wie Holding-Chef Josef Martinz und Finanzreferent
Harald Dobernig - die beiden Politiker hätten den Vertrag zumindest
schweigend zur Kenntnis genommen. Und "wer schweigt, stimmt
bekanntlich zu", so der SPÖ-Klubchef. Überhaupt sei die Holding unter
Martinz und Dobernig zu einem "Selbstbedienungsladen" für Birnbacher,
Pinkl und andere "Nieten im Nadelstreif" verkommen. Der Pinkl-Skandal
habe jetzt "das Fass zum Überlaufen" gebracht.

Außerdem sei mit dem Verkauf der Hypo ohnehin der einzige
Gründungszweck der Landesholding weggefallen. Schließlich sei diese
im Jahr 1990 ausschließlich als Träger für die damalige Landesbank
gegründet worden, erinnerte Seiser. Konkret will der Klubobmann die
verbliebenen Aufgaben in die Finanzabteilung des Landes überführen
und dadurch unter anderem die zwei teuren Holding-Vorstände
einsparen. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
9020 Klagenfurt

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/192

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