Wien (OTS) - Für das interkreative Symposium und Labor QUER konnte
departure - die Förder- und Kontaktstelle der Stadt Wien für die
Creative Industries - einige der wichtigsten ProtagonistInnen aus
bildender und darstellender Kunst, Architektur, Design, Mode,
Literatur, Musik und Film gewinnen. Persönlichkeiten wie Erwin K.
Bauer, Thomas Beck, Christian von Borries, Matali Crasset, Diedrich
Diederichsen, Eva Fischer, Roland Geyer, Matthew Gurewitsch, Hans
Hollein, Alexander Horwath, Christoph Katzler, Anna Maria Krassnigg,
Dorit Margreiter, Timo Novotny, Kathrin Röggla, Markus Schinwald,
Robert Stadler, Marlene Streeruwitz, Franz West, Bernhard Willhelm,
Heimo Zobernig und viele andere versammeln sich zu einem
einzigartigen Get-together von 11. bis 13. März 2010 im Wiener Odeon.
Das Programm bietet lebendige, abwechslungsreiche Diskursformate wie
Paneldiskussionen, Impulsvorträge und -gespräche und Moderierte
Begegnungen sowie Performances und ein Labor zur Visualisierung von
Literatur.****
Zwtl.: Sujet und Text zum Download unter
http://www.departure.at/presse - Gesamtprogramm unter
http://quer.departure.at
Mutige, unwägbare Begegnungen zwischen KünstlerInnen und
Kreativen aus unterschiedlichen Bereichen stehen im Mittelpunkt von
QUER. Durch sorgfältige Analyse der Dimensionen und Risiken von
Interkreativität will das Symposium die Voraussetzungen für das
Gelingen solcher Projekte herausarbeiten. Es geht um erhöhte
Aufmerksamkeit für das Potenzial von Interkreativität, verstanden als
Denken und Handeln zwischen den Disziplinen: Neue Sichtweisen,
Spannungsbögen und Erkenntnisse, sogar neuartige Kunstformen können
entstehen, wenn Neugier und Offenheit das Zusammentreffen der
Kreativwelten bestimmen. Nicht nur die Kreativen selbst, auch das
Publikum profitiert von interdisziplinärer Auseinandersetzung und
Reibung, zum Beispiel, wenn sich visuell orientierten Menschen durch
das Verbildlichen von Texten neue Zugänge zur Literatur eröffnen. Die
Veranstaltung ist für ein breit gefächertes Publikum konzipiert und
frei zugänglich.
Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner, Stadträtin für
Finanzen und Wirtschaftspolitik, und Dr. Andreas Mailath-Pokorny,
Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, werden das Symposium eröffnen.
"Ziel unserer Wirtschaftspolitik ist es seit jeher, versteckte
Stärken zu fördern. In der Kreativszene ist dabei der
interdisziplinäre Diskurs ein wesentlicher Ansatz, dem mit QUER
erstmals eine zukunftsfähige Plattform geschaffen wurde", hebt
Vizebürgermeisterin Maga. Renate Brauner die Bedeutung des Symposiums
für die Wiener Kreativwirtschaft hervor. Dr. Andreas Mailath-Pokorny
ergänzt: "Mit dem Symposium QUER, dessen Titel nicht nur das Thema
"interdisziplinäres Denken", sondern auch "Querdenken" nahe legt,
wird längst überfällig an eine lange bestehende Wiener Tradition
angeknüpft: Innovation entsteht oftmals dort, wo es gelingt,
Querdenker für eine gemeinsame Sache zu begeistern - ein Wiener
Gesamtkunstwerk eben."
Zwtl.: Themenblock 1: Gestalten ohne Grenzen
Dimensionen, Potenziale und Spielräume, aber auch die Risiken
von Interkreativität - mit diesen Themen eröffnet QUER die
Diskussion. Nach Impulsvorträgen und einer Performance des
Designkollektivs numen / for use bildet ein unkonventionell besetztes
Podiumsgespräch einen ersten Programmhöhepunkt. Unter dem Titel
"Künstlerische Arbeitsprozesse und Interkreativität" versammelt es
VertreterInnen aus Design, Musik, Architektur, Mode, Tanz und
Videokunst zum querdenkerischen Austausch.
Zwtl.: Themenblock 2: Bühne frei für Interkreativität
Welche Chancen und Herausforderungen entstehen, wenn sich
DesignerInnen, KünstlerInnen, ArchitektInnen, ModedesignerInnen und
andere Kreative in Bühnenproduktionen einbringen? Dazu gibt es neben
Impulspräsentationen und -vorträgen Moderierte Begegnungen zwischen
Persönlichkeiten aus Oper und Theater auf der einen sowie Kunst,
Design und Architektur auf der anderen Seite - etwa zwischen Roland
Geyer, dem Intendanten des Theater an der Wien, und den Künstlern
Franz West und Heimo Zobernig.
Zwtl.: Themenblock 3: Visualisierung von Musik als innovative
Kunstform
Ob aus der Verschmelzung von Ton und Bild tatsächlich eine neue
Kunstform entsteht, erörtert dieses Themenspecial. Konzipiert wurde
es gemeinsam mit sound:frame - festival for audio:visual expressions.
Schwerpunkte sind das Thema "Visualisierung und Film" sowie die
Visualisierung von klassischer versus elektronischer Musik.
Hintergrund ist u.a. das "lied lab 2010: hugo wolf festival", das von
departure im März 2010 in Kooperation mit dem ORF RadioKulturhaus
veranstaltet wird.
Zwtl.: Themenblock 4: literatur lab - Vom Hörbuch zum Sehbuch
Auch dieser Themenblock entstand in Kooperation mit sound:frame
- festival for audio:visual expressions. Er versteht sich als
Kreativlabor im besten Sinne: Mit offenem Ausgang setzen
VisualistInnen live gelesene literarische Texte in kongeniale
Bilderwelten um. Das Kollektiv neon golden wagt sich an Thomas
Bernhards "Frost", die Visualistin Starsky an Elfriede Jelineks
"Die Kinder der Toten". Live aus ihren Arbeiten lesen Katrin Röggla,
Thomas Stangl, Marlene Streeruwitz und Ferdinand Schmatz, die sich
ebenso mit VisualistInnen auf eine gemeinsame Entdeckungsreise wagen.
~
o Partner von QUER
springerin - Hefte für Gegenwartskunst
sound:frame - festival for audio:visual expressions
~
(Schluss)
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag.a (FH) Birgit Huber
departure wirtschaft, kunst und kultur gmbh
Telefon: 01 4000-87107
E-Mail: HUhuber@departure.atU
Hwww.departure.atU
Mag.a Franziska Gerner
juicy pool. communication
Telefon: 01 481 54 54-50
E-Mail: HUfranziska.gerner@juicypool.comUH
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