- 23.02.2010, 16:27:22
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MedAustron: Zuschlag für Magnetstahl - ANHÄNGE

Wiener Neustadt (OTS) - Ein weiterer wichtiger Meilenstein im
Projekt MedAustron wurde gesetzt - die EBG MedAustron GmbH hat
EU-weit 700 Tonnen speziell beschichtete Stahlbänder für die
Herstellung von etwa 300 Elektromagneten der MedAustron
Teilchenbeschleunigeranlage ausgeschrieben. Seit 2007 wird an der
Realisierung von MedAustron auf Hochtouren gearbeitet. Mit der
Anschaffung der Stahlbänder wird der nächste greifbare Schritt
gesetzt.
Dozent Dr. Benedikt, technischer Projektleiter der EBG MedAustron
GmbH am CERN, dem europäischen Kernforschungszentrum in Genf, weist
darauf hin, dass "um ein einheitliches physikalisches Verhalten aller
300 Einzelmagneten sicherzustellen, alle 30 unterschiedlichen
Magnetserien, unabhängig vom jeweiligen Produzenten, aus ein und
demselben Rohmaterial von einem Lieferanten gebaut werden."
Jetzt steht die Lieferantin fest und es handelt sich dabei um ein
bekanntes österreichisches Unternehmen, nämlich die voestalpine Stahl
GmbH mit Sitz in Linz.
Bei dem nun ausgewählten Produkt handelt es sich um
Elektrostahlband, welches nach speziellem isovac(R)-Werkstoffkonzept
hergestellt wird, um den hohen Anforderungen des MedAustron Projekts
an die Magnetik und Maßgenauigkeit gerecht zu werden. Zusätzlich wird
dieser Spezialstahl vom eigenen voestalpine Stahl Service Center in
die gewünschten Endabmessungen unterteilt und just-in-time für die
Weiterverarbeitung zum Magneten zur Verfügung gestellt. Das gesamte
Auftragsvolumen liegt bei etwa 800.000 Euro.
Die voestalpine Stahl GmbH bildet mit dem Schwerpunkt auf der
Erzeugung und Verarbeitung von Flachstahlprodukten für die Automobil,
Hausgeräte- und Bauindustrie das Kerngeschäft des
voestalpine-Konzerns. Die voestalpine-Gruppe ist ein weltweit
führender Anbieter bei anspruchsvollen, kundenspezifischen Produkten
und Lösungen rund um den Werkstoff Stahl im obersten Qualitäts- und
Technologiesegment.
"Die nächste wichtige Etappe im Projekt ist die Ausschreibung der
Hauptmagnetserien, die bereits im Laufen ist", so Projektleiter Dr.
Benedikt.
Der Geschäftsführer der EBG MedAustron GmbH, Dr. Schima: "Die
geistige Leistung von MedAustron beginnt sich nun zu
materialisieren."
Man sieht, dass der Entschluss des Landes Niederösterreich,
MedAustron zu realisieren auch für die Wirtschaft unmittelbar
positive Effekte bringt und damit Wertschöpfung geschaffen wird.
"Rauchende Köpfe bringen in diesem Fall auch rauchende Schlote. Die
auch und vor allem mit MedAustron verfolgte Strategie,
Niederösterreich und die Region Wiener Neustadt zu einem Forschungs-
und Technologiezentrum zu machen, wirkt sich schon jetzt aus.", so
Mag. Schneeberger, Aufsichtsratsvorsitzender der EBG MedAustron GmbH.
MedAustron ist das geplante Zentrum für Ionentherapie und
Forschung in Wiener Neustadt, wo ab 2014 Patientinnen und Patienten
mit Protonen (Kerne des Wasserstoffatoms) oder Kohlenstoffionen
(Kerne des Kohlenstoffatoms) behandelt werden. Das Kernstück von
MedAustron ist der Teilchenbeschleuniger, in dem diese Teilchen auf
nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, bevor sie in die
Strahlzuführung und anschließend in die Bestrahlungsräume münden.
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Rückfragehinweis:
EBG MedAustron GmbH
Roman Frauenberger, MSc, MBA
Viktor Kaplan-Straße 2, A 2700 Wiener Neustadt
Tel.: +43 (0)2622 90878, Fax: +43 (0)2622 90878 199
mailto:[email protected], Web: www.medaustron.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/7081
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