- 15.02.2010, 11:15:14
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Schicker: Eine Klappbrücke für Wien
Präsentation des Wettbewerbsergebnisses "Connecting Link"
Wien (OTS) - Planungsstadtrat Rudi Schicker präsentierte am
Montag, dem 15. Februar 2010 gemeinsam mit Prof. Manfred Wehdorn
(Auslober des Wettbewerbes) und den Siegern Arch. Dipl.-Ing. Dirk
Krolikowsky und Arch. Dipl.-Ing. Falko Schmitt die Ergebnisse des
Wettbewerbes "Connecting Link" - Fußgeher- und Rad-fahrbrücke über
den Wienfluss zwischen Hermannbar und Urania an der Mün-dung in den
Donaukanal.
Die Stadt Wien, Magistratsabteilung 29 - Brückenbau und Grundbau,
hat im Sep-tember 2009 einen anonymen und EU-weiten
Realisierungswettbewerb für eine Fuß-geher- und Radfahrbrücke
ausgeschrieben, der den Vorkai der Urania mit dem Herrmannpark
verbinden soll. Aus Gründen der Hochwassersicherheit und der
not-wendigen Schiffbarkeit des Donaukanals, war die Konzipierung
einer beweglichen Brücke Voraussetzung für die Projekteinreichung.
"Die Sieger des Wettbewerbes, die Architekten Krolikowski und Schmitt
gingen sehr sensibel mit dem historischen Um-feld um. Der Entwurf
tritt gegenüber der denkmalgeschützten Radetzkybrücke und der Urania
dezent in den Hintergrund, fügt sich harmonisch in die Umgebung ein.
Trotzdem ist es eine moderne Brücke und mit dem Klappmechanismus
einzigartig in Wien", unterstrich Stadtrat DI Rudi Schicker.
Englisches Architektenteam gewinnt EU-weiten Wettbewerb
49 Planungsteams aus Österreich, England, Deutschland und der
Schweiz hatten sich am Wettbewerb beteiligt. Aus Gründen der
Hochwassersicherheit und der notwendigen Schiffbarkeit des
Donaukanals war die Konzipierung einer beweglichen Brücke
Voraussetzung für die Projekteinreichung. Vom Typus her wurden Dreh-,
Kipp-, Klapp-, Hebe-, Verschubbrücken oder auch Kombinationen der
verschiedenen Mechanismen von den WettbewerbsteilnehmerInnen
vorgeschlagen.
Unter dem Vorsitz von Herrn Univ. Prof. Dr. Alfred Pauser, hat am
27. Jänner 2010 eine aus neun Experten bestehende Jury die Entwürfe
beurteilt. Aus den 49 eingesandten Arbeiten wurde das von einem
Projektteam aus London geplante Projekt einer Klappbrücke als
Siegerprojekt gekürt und zur Ausführung empfohlen. Das Projektteam
setzt sich aus den Architekten Dipl.-Ing. Dirk Krolikowski und
Dipl.-Ing. Falko Schmitt zusammen; die Tragwerksplanung stammt von
Jane Melville-Wernick, ebenfalls London.
Das Siegerprojekt überzeugte die Jury durch die Einfachheit der
Linienführung und Klarheit der Gestaltung. Aus stadträumlicher Sicht
ordnet sich das Brückenbauwerk dem sensiblen und historisch
wertvollen Stadtraum unter, ohne seine zeitgemäße Form zu verleugnen.
Aus konstruktiver Sicht wurde die realistische Machbarkeit des
Projektes betont. Positiv wurde von der Jury auch das
Beleuchtungskonzept bewer-tet, welches im wahrsten Sinn des Wortes,
das Brückenbauwerk auch während der Nachtstunden "in das richtige
Licht setzt".
Die anderen Preisträger sind:
2. Platz: a v 1 architekten - butz, dujmovic, schanne, urig
3. Platz: Viola Architekten
4. Platz: Knights Architects
5. Platz: Manzl Ritsch Sandner Architekten
Die Veröffentlichung und Ausstellung der prämierten Projekte
seitens der Stadt Wien ist für Mai 2010 geplant. Baubeginn ist für
2011/12 vorgesehen.
Informationen und Bilder unter www.bruecken.wien.at
(Schluss)Lay
rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz DI Vera Layr, Mediensprecherin StR. DI Rudolf Schicker Tel.: +43 1 4000-81420 mailto:[email protected] http://www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Ing. Mag. Kurt Wurscher MA 29 - Brückenbau und Grundbau Öffentlichkeitsarbeit Telefon: + 43 1 4000-96945 Mobil: + 43 (0)676 8118 96945 E-Mail: [email protected]
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