- 08.02.2010, 12:15:28
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Seenankauf belastet Zukunftsfonds mit 63 Mio. Euro
Rohr leidet an Vergesslichkeit: Kärnten hat Seen zur Rettung des ÖGB und der SPÖ angekauft.
Klagenfurt (OTS) - "Es wird den Verursachern der Schulden und
Kos-ten nicht gelingen, ihre Hände in Unschuld zu waschen. Kärnten
hat die Seen vor zwei Jahren angekauft, um den ÖGB und die SPÖ zu
retten", richtet heute LR Josef Martinz seinem Regierungskollegen
Rohr aus. Der Zukunftsfonds sei dadurch mit rund 63 Mio. Euro
belastet, die damit nicht mehr für andere Projekte zur Verfügung
stehen.
Die SPÖ habe sich in den letzten Jahren nur beim Schulden stiften
beteiligt und würde sich jetzt beim Löschen aus der Verantwortung
stehlen wollen. "Das ist die schäbige Politik der SPÖ, die in den
letzten Jahren alle Budgets mitbeschlossen hat, bei den Haftungen für
die Hypo die Hand gehoben hat, den Horror-Kabeg-Deal mit getragen hat
und bei der Styrien Spirit Geld mit geflogen ist", weist Martinz hin.
Rohr sollt auch nicht vergessen, dass alleine die Abwicklung des
Seenankaufes über 2,3 Mio. Euro verursacht hat. Übrigens abgewickelt
von - der SPÖ nicht unbekannten - Rechtsberatern.
"Von Familiensilber zu reden, ist in diesem Fall auch weit her
geholt, nachdem wir die Seen erst vor zwei Jahren gekauft haben", so
Martinz.
Weil das Land es sich jedoch nicht leisten könne, auf toten
Immobilien zu sitzen, habe Martinz die Kärntner Tourismusgesellschaft
beauftragt, ein Bewirt-schaftungskonzept zu erstellen.
"Bewirtschaftungskonzept heißt auch möglicher Verkauf bzw.
Teilverkauf der Seen und Seeliegenschaften", erklärt Martinz. Im
Vordergrund der Verkaufsüberlegungen stehe jedoch der Erhalt des
öffentlichen See-Zugangs. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
Tel.: +43 (0)463 5862 14, Fax: +43 (0)463 5862 17
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