OTS0034 / 06.02.2010 / 12:14 / Channel: Politik / Aussender: Österreichischer Wirtschaftsbund
Stichworte: Faymann / Haubner / Innenpolitik / SPÖ / Steuern / Wirtschaftsbund


Peter Haubner: Steuererhöhungen senken BIP und gefährden Arbeitsplätze

Utl.: Wirtschaftsbund gegen Eigentumssteuern und Belastungslawinen =


   Wien (OTS) - Wirtschaftsbund-Generalsekretär Abg.z.NR Peter
Haubner schüttelt zu den Steuerplänen von Bundeskanzler Faymann den
Kopf: "Eine dauerhafte Erhöhung der Steuern  und Abgaben um eine
Milliarde Euro jährlich, senkt das Bruttoinlandsprodukt langfristig
um etwa zwei Milliarden Euro. Dadurch würde rund 15.000 Arbeitsplätze
verloren gehen."
"Die SPÖ gefährdet mit ihren einnahmenseitigen Diskussionen den
Standort, und damit Arbeitsplätze und den Wohlstand der
Österreicherinnen und Österreicher, Dagegen gibt es ein klares Veto
des Wirtschaftsbundes", so Haubner. Der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes weiter: "Einen Eingriff in das
Eigentum der Bürger und in die Betriebsmittel von Unternehmen zu
tätigen, bringt die Ausgewogenheit zwischen Leistungsgebern und
Leistungsempfängern auf eine gefährlich schiefe Ebene." Zur
Klarstellung: die SPÖ-Eigentumssteuern treffen nicht sogenannte
Superreiche, sondern tatsächlich Häuslbauer, einsatzfreudige Bürger
und Unternehmerinnen und Unternehmer. Sie schädigen damit die
Leistungsbereitschaft des Mittelstandes.
Haubner: "Warum die SPÖ offenbar gegen eine rasche und nachhaltige
Verwaltungsreform und ausgabenseitige Budgetkonsolidierung eintritt,
bleibt im Dunkeln. Sichtbar werden nur die Folgen: Abwanderung von
Leistungsträgern ins Ausland, Betriebsabsiedelungen, Kapitalflucht,
Verlust von Kaufkraft und Anstieg der Arbeitslosigkeit."
Haubner schließt: "Der Wirtschaftsbund fordert eine ausgabenseitige
Sanierung und Einsparungen bei Verwaltung und Bürokratie. Wer an der
Steuerschraube dreht, bevor ausgabenseitige Sanierungen gesichert
sind, handelt volkswirtschaftlich kurzsichtig."
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061214 Feb 10
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