• 05.02.2010, 13:52:27
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JUGENDVERTRETUNG: Tabus bei FGM brechen, Hilfe anbieten

Zum internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung fordert die BJV Sensibilisierungsmaßnahmen und den Ausbau von Beratungsstellen.

Wien (OTS) - Täglich werden weltweit tausende Mädchen genital
verstümmelt. Eine der wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen weibliche
Genitalverstümmelung (FGM) sind Aufklärung und Sensibilisierung: "FGM
kann nur bekämpft werden, wenn das Thema öffentlich wahrgenommen
wird. Genitalverstümmelung passiert auch in Österreich und stellt
neben den gesundheitlichen Risiken und körperlichen Qualen eine
enorme psychische Belastung für die Mädchen dar, die sie ein Leben
lang begleitet", erklärt BJV-Vorsitzende Magdalena Schwarz.
Aufklärungsarbeit müsse an verschiedenen Stellen ansetzen: "Mädchen
müssen so früh wie möglich bezüglich ihrer Rechte und in ihrer
Selbstbestimmung gestärkt werden. Andererseits braucht es
Sensibilisierung auf verschiedenen Ebenen: im Asylbereich, in der
Sozial- und Jugendarbeit, bei Hebammen, ÄrztInnen und PädagogInnen",
fordert Schwarz. Ebenso müsse aufklärende Elternarbeit, die
geschlechterspezifisch angelegt und in unterschiedlichen Sprachen
angeboten wird, einbezogen werden.
"Um den Mädchen und Frauen helfen zu können, die akut von FGM bedroht
oder betroffen sind, ist der österreichweite Ausbau von spezifischen
Beratungs- und Interventionsangeboten notwendig", so Schwarz
abschließend.

Rückfragehinweis:
Bundesjugendvertretung
Mag.a Nicole Pesendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0676/ 880 111 048
[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1051

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