- 05.02.2010, 11:30:53
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SPÖ-Kaiser: Warnungen vor Rekordarbeitslosigkeit bleiben weiter ungehört!
Uwe Scheuch schaut zu, wie immer mehr Kärntner ihren Job verlieren. Während Bund 70 Millionen Euro zur Verfügung steht, kürzt FPK-Chef AMS-Förderung um 800.000 Euro.
Klagenfurt (OTS) - "Die Alarmglocken, die vor einer neuen
Rekordarbeitslosigkeit warnen, schrillen immer lauter. Leider bleiben
sie beim zuständigen Arbeitsmarktreferenten Uwe Scheuch, wohl
aufgrund des lauten Krachs in den eigenen Parteireihen, ungehört",
kritisiert der stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, LR
Peter Kaiser.
Die Gleichgültigkeit mit der Scheuch und Co schon 2009 über 20.000
arbeitslose Kärntnerinnen und Kärntner im Regen stehen gelassen
haben, und mit der sie auch der Tatsache, dass 2010 eine
Rekordarbeitslosigkeit von 10 Prozent droht, gegenüber treten, lasse
einem die Haare zu Berge stehen.
"Anstatt sich ernsthaft zu bemühen, der Arbeitslosigkeit entscheidend
entgegenzutreten, wie das beispielsweise SPÖ-Sozialminister Rudolf
Hundstorfer tut, indem er dem AMS Kärnten 70 Millionen Euro für
arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Verfügung stellt, ist der
Kärntner Arbeitsmarktreferent Uwe Scheuch mit sich und seiner Partei
beschäftigt", so Kaiser. Besonders empörend sei die Tatsache, dass
Scheuch seinerseits die Förderung für das AMS Kärnten um satte
800.000 Euro aus dem territorialen Beschäftigungspakt gekürzt hat.
Dabei wäre es dringend notwendig, mit diesem Geld Startförderungen
für den beruflichen Wiedereinstieg zu finanzieren. Gerade in Sparten
wie Gesundheit, Ernährung oder Dienstleistungen, Bereiche also in
denen noch immer vor allem Frauen Arbeit finden, könne mit einem
vergleichsweise geringen finanziellen Aufwand, viel erreicht werden.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/192
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